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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Polizeieinsatz In Scharrel: Drogenkonsumenten stören Fußballfest

19.06.2019

Scharrel Ein tolles Fußballturnier mit über 55 teilnehmenden Mannschaften und 600 Gesamteilnehmern richtete am vergangenen Wochenende der Sportverein Scharrel für Kinder und Jugendliche im Alter von vier bis 16 Jahren aus. Selbst Vereine aus Hannover und Aldekerk im Ruhrgebiet waren an den Maiglöckchensee gereist. Dafür, dass die Veranstaltung mehrfach von der Polizei aufgesucht werden musste, waren weder die Sportler noch die Verantwortlichen um Jugendobmann Thomas Böhmann gefeit, geschweige denn kann ihnen deswegen ein Vorwurf gemacht werden. Wobei es die Beamten des Polizeikommissariats Friesoythe jedes Mal zügig verstanden, die öffentliche Ordnung wieder herzustellen, damit die Veranstaltung möglichst wenig beeinträchtigt wurde.

Bereits am Morgen des Samstags hielt ein amtsbekannter Heranwachsender aus Friesoythe ohne festen Wohnsitz, offensichtlich stark unter Drogeneinfluss stehend, mehrere Polizisten auf Trab, nachdem er angedroht hatte, seinem Leben ein Ende setzen zu wollen. Angetroffen an der Sportanlage gelang es dem jungen Mann auch nicht durch seinen Aufenthalt im Wasser, seiner Gewahrsamsnahme zu entgehen. Nach dem „Ingangsetzen“ eines aufwändigen Behördenapparates, in den Landkreisbehörde, ein Mediziner und ein Richter involviert waren, wurde der junge Mann der Karl-Jaspers-Klinik, einem Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie im ammerländischen Wehnen, zugeführt, wo er kein Unbekannter ist.

Am frühen Abend erhielt die Polizei einen Hinweis, dass in der Nähe der Sportveranstaltung in einer kleinen Zeltstadt Heranwachsende, die keinen Bezug zu der Sportveranstaltung hatten, Drogen konsumieren würden. Auch wenn den beiden 18-jährigen ihre Verstecke für das berauschende Zeug auch noch so ausgeklügelt erschienen, ließen sich die geschulten Friesoyther Polizisten nicht an der Nase herum führen und stellten mehrere Gramm Marihuana sicher. Entsprechende Strafanzeigen wurden gefertigt.

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Kaum waren die Polizisten abgerückt, mussten sie wieder schon wieder den Scharreler See anfahren. Denn der am Vormittag der Karl-Jaspers-Klinik zugeführte junge Mann hatte dort das Weite gesucht und sich mit einem gestohlenen Fahrrad anscheinend schnurstracks auf den Weg zurück nach Scharrel gemacht. Hier bedrohte er, offensichtlich immer noch oder schon wieder unter Drogeneinfluss stehend, einzelne Sportler, randalierte auf dem angrenzenden Friedhof und griff nach Zeugenaussagen einen Mann an.

Aber auch dieses Mal sollte der Aufenthalt des 18-jährigen im Saterland nur von kurzer Dauer sein. Nachdem die Beamten ihn aufgespürt hatten, machten sie ihn Dingfest und die Reise ging zurück in ärztliche Behandlung. Nur zwei Tage später konnte der Friesoyther erneut eine Gelegenheit nutzen und sich aus der Einrichtung entfernen. Er konnte aber nur wenige Stunden später in Bösel von den Beamten wieder aufgegriffen und zurückgeführt werden.

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