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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Sommer: Sicheres Abkühlen in den Badeseen

01.06.2017

Friesoythe Da ist er endlich, der Sommer. Und während die Temperaturen steigen, sehnen sich immer mehr Menschen nach einer Abkühlung. Viele zieht es daher in die nahegelegenen Badeseen und andere Gewässer. Damit es aber bei der Erfrischung im kühlen Nass bleibt und aus Spaß keine Gefahr wird, sollte man einige Tipps beherzigen.

DLRG-Logo BILD: DLRG

Das machen die Wasserretter:

DLRG steht für Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft. Die Organisation wurde 1913 gegründet. Die Ortsgruppe Friesoythe gibt es seit 1973.

Als Ziel hat sich die DLRG gesetzt, Menschen das Schwimmen beizubringen. Bei der Ortsgruppe Friesoythe nehmen derzeit etwa 120 Kinder Schwimmtraining. Auch eine Seniorengruppe mit rund 20 Mitgliedern trifft sich regelmäßig.

Die Ausbildung von Rettungsschwimmern ist eine wichtige Aufgabe der Organisation. Beginnen kann man diese im Alter von zwölf Jahren – auch Inhalte der Ersten Hilfe werden dabei vermittelt.

30 aktive Mitglieder im Einsatzwesen hat die Ortsgruppe Friesoythe. Sie engagieren sich ehrenamtlich und rücken aus, wenn sie von der Leitstelle alarmiert werden. Außerdem stellt die Gruppe Taucher, die im ganzen Landkreis zum Einsatz kommen.

Alle zwei Wochen treffen sich die Mitglieder zu Übungstauchgängen. Einmal im Jahr gibt es zudem eine große Übung in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen.

„Wir empfehlen, grundsätzlich nur an bewachten Stränden oder Seen zu baden“, erklären Frederik Fangmann und Jens Deeken von der DLRG Ortsgruppe Friesoythe. Die beiden sind ausgebildete Rettungsschwimmer und Taucher und wissen, worauf es ankommt.

Baderegeln einhalten

„Außerdem sollte man unbedingt einige Baderegeln einhalten“, ergänzt Deeken. Dazu gehört, dass man sich abkühlt bevor man ins Wasser geht und weder mit vollem noch mit leerem Magen baden sollte. Wichtig sei auch, dass man das Wasser verlässt, sobald man zu frieren beginnt. „Außerdem sollte Alkohol tabu sein, wenn man schwimmen gehen möchte“, so Fangmann. „Das alles kann man leicht umsetzen und so schon einige Gefahren aus dem Weg räumen. Allerdings gibt es auch Gefahren, die vom Gewässer ausgehen“, erklären die DLRG-Männer.

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So ist das Baden in einem unbekanntem Gewässer grundsätzlich riskant. „Eine steile Abbruchkante am Boden des Sees kann einen überraschen. Besonders aufpassen muss man bei fließendem Gewässer, das ist selbst für erfahrene Schwimmer oder sogar Rettungsschwimmer nicht ohne“, meint Deeken.

Ein großes Problem sei zudem die Selbsteinschätzung: „Man muss immer daran denken, dass man auch den Rückweg wieder schwimmen muss.“ Aber was tun, wenn mitten auf dem See die Kräfte schwinden? „Am besten legt man sich auf dem Rücken und versucht sich mit leichten Arm- und Beinbewegungen über Wasser zu halten“, erklärt Fangmann. „Wenn man wieder ein bisschen Kraft gesammelt hat, kann man wieder ein paar Meter schwimmen.“ Entscheidend sei, dass man ruhig bleibt und nicht in Panik gerät. „Außerdem sollte man nach Hilfe rufen und auf sich aufmerksam machen“, raten die Experten.

Ähnlich sollte man auch vorgehen, wenn man auf eine hilflose Person im Wasser trifft. „Auch hier gilt, zuerst Hilfe holen, entweder einen Rettungsschwimmer am Strand oder über den Notruf.“ Außerdem müsse man vorsichtig sein, wenn man selbst helfen möchte. „Es kann passieren, dass die Person einen unter Wasser drückt, um sich festzuhalten“, warnt Deeken.

Fünf Einsätze im Jahr

Auch wenn bundesweit die Zahlen der Ertrinkungsunfälle steigen, sind die Einsatzzahlen der DLRG Friesoythe eher gleichbleibend. „Im Durchschnitt müssen wir fünf Mal im Jahr helfen“, sagt Fangmann und ergänzt: „Und das immer an unbewachten Gewässern.“

Gerade deshalb mahnen die Rettungsschwimmer der DLRG zur Vernunft. Denn so kann man den Sommer mit weniger Risiko, dafür umso mehr Spaß in den Badeseen genießen.


Weitere hilfreiche Tipps finden Sie unter   https://www.dlrg.de/informieren/sicherheitstipps.html 
Gloria Balthazaar Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
Rufen Sie mich an:
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