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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Startkapital für schnelle Hilfe vor Ort

03.06.2005

GEHLENBERG /NEUVREES GEHLENBERG/NEUVREES/KP - Ein Startkapital in Höhe von 2800 Euro erhielten die Initiatoren der neuen First-Respondergruppe in Gehlenberg. Die Vertreter der Jagdgenossenschaften aus Gehlenberg und Neuvrees überreichten je einen Scheck mit einer stattlichen Summe, die der kürzlich ins Leben gerufenen Gruppe zur Unterstützung dienen soll. Je einen Euro pro Einwohner und pro Hektar hatten die Jagdgenossenschaften der beiden Ortschaften gespendet. Das ergab für Neuvrees 1000 Euro und für Gehlenberg 1800 Euro.

Hervorgegangen sind die First Responder aus der Gehlenberger Feuerwehr. Ihr Ziel ist es, in Notfällen verschiedenster Art möglichst schnell vor Ort zu sein und qualifizierte Hilfe zu leisten. Dies sei gerade in ländlichen Gebieten sehr oft von entscheidender Bedeutung, da vom ankommenden Hilferuf bei den Rettungsdiensten bis zum Eintreffen der Retter vielfach die alles entscheidende Zeit verrinne und somit die Hilfe oft zu spät ankomme oder bleibende Schäden nicht verhindert werden könnten, erklärten die Initiatoren.

Wenn aber ausgebildete Helfer vor Ort seien und binnen kürzester Zeit lebenserhaltende Maßnahmen einleiten könnten, sei eine gefährliche Lücke in der Erstversorgung geschlossen.

Drei Mitglieder der Gehlenberger Wehr konnten bereits die erforderlichen Lehrgänge besuchen und die Prüfung absolvieren. Außerdem nutzten sie die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr in Oldenburg ein Praktikum durchzuführen und erste Erfahrungen zu sammeln. Nach einem Informationsabend haben sich inzwischen mehr als 30 Personen gemeldet, die in der Gruppe mitarbeiten wollen, darunter auch das gesamte Praxisteam des ortsansässigen Arztes Dr. Venohr.

Von der Lehr- und Rettungssanitäterin Gunda Hagemann werden die Mitwirkenden in einem 60-stündigen Lehrgang zu Sanitätshelfern ausgebildet. Täglich rund um die Uhr steht dann der Bevölkerung ein Rettungsdienst zur Verfügung, der in kürzester Zeit dem Kranken oder Verletzten zu Hilfe eilt.

Durch die Spenden kann jedoch nur ein Teil der notwendigen technischen Ausrüstung angeschafft werden. So ist ein Defibrillator zur Wiederbelebung, ein Beatmungsgerät, und ein Notfallkoffer erforderlich, ebenfalls Meldeempfänger für die ständige Erreichbarkeit. Ein Fahrzeug, das dem Dienst habenden Sanitäter zur Verfügung steht, soll auf die Dauer auch gekauft werden. Für die Ausstattung wird der gemeinnützige Verein demnächst eine Haussammlung durchführen.

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