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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

AUTOBAHNAUSBAU: Stauberatung neues Aufgabengebiet für DRK?

02.12.2008

KREIS CLOPPENBURG Stauberatung könnte als ein neues Aufgabengebiet im kommenden Jahr auf das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zukommen. Polizeihauptkommissar Werner Johannes (Autobahnpolizei Ahlhorn) informierte bei der DRK-Bereitschaftsleitersitzung in Bösel jetzt über Möglichkeiten einer Zusammenarbeit.

Im Hinblick auf den 2009 beginnenden dreispurigen Ausbau der Autobahn 1 vom Ahlhorner Dreieck in Richtung Osnabrück rechnet die Polizei mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen. „Staus von 30 bis 40 Kilometer Länge sind durchaus möglich“, sagte Johannes. Zurzeit seien es häufig schwere Unfälle, die zu stundenlangen Staus führten. Im Zuge des erhöhten Verkaufsaufkommens – ob im Sommer oder Winter – werde eine Staubetreuung notwendig sein.

Da mit einer Bauzeit von bis zu fünf Jahren gerechnet werde, so Johannes weiter, müssten neue Konzepte für den Rettungsdienst erstellt werden. Es stelle sich nicht nur die Frage nach dem schnellen Erreichen des Unfallortes, sondern auch die nach einem Notfall in einem Stau. Viel Platz bleibe den Rettungskräften da nicht, schließlich werde der gesamte Verkehr aus beiden Richtungen auf eine Verkehrsspur gelenkt.

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Johannes machte weiterhin deutlich, dass für die Polizei bei einem Stau das Stauende und die Rettungsgasse Problemfelder seien. „Unser Job ist es, Ihnen den Weg frei zu machen“, sagte er an die Adresse der DRK-Mitglieder.

Die Sicherung einer Unfallstelle sei von höchster Bedeutung. In einigen Fällen sei der Rettungsdienst eher an der Einsatzstelle als die Polizei. In diesen Fällen ist eine Absicherung sehr wichtig, so Johannes. Da Einsatzfahrzeuge bei hohen Geschwindigkeiten oft zu spät gesehen würden, bestehe großes Gefahrenpotenzial. Geöffnete Türen etwa könnten auf ein stehendes Fahrzeug hinweisen.

Die Autobahnpolizei Ahlhorn betreut beidseitig rund 160 Kilometer Autobahn. Von Holdorf bis Brinkum reicht das Einsatzgebiet der 80 Beamten. Johannes machte den Vorschlag, sich regelmäßig zu treffen und sich vor Ort einen Überblick zu den schnellstmöglichen Wegen an die Einsatzstelle zu verschaffen.

Der DRK-Bereitschaftsleiter Heinz Robben (Lindern) nahm die Anregungen positiv auf. Weitere Gespräche – so Robben – seien allerdings noch erforderlich.

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