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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Unfall: Versicherung zahlt Schaden nicht

31.01.2014

Cloppenburg /Löningen /Oldenburg Im Prozess gegen einen 53 Jahre alten Geschäftsmann aus Cloppenburg, der sich in einer Berufungsverhandlung vor dem Oldenburger Landgericht wegen versuchten Versicherungsbetruges verantworten musste, ist der Angeklagte am Donnerstag freigesprochen worden. Der Verkehrsunfall, den der 53-Jährige seiner Versicherung gemeldet hatte, war nach Überzeugung des Gerichtes nicht fingiert. Es habe ihn tatsächlich gegeben.

30 000 Euro Schaden

30 000 Euro hatte der Angeklagte für sein kaputtes Auto bei seiner Versicherung geltend gemacht. Doch die wollte nicht zahlen. Deswegen hatte er die Versicherung durch alle Instanzen verklagt.

2013 schon angeklagt

Im vergangenen Jahr hatte sich der 53-Jährige zusammen mit drei weiteren Männern wegen Brandstiftung bzw. Anstiftung dazu vor dem Oldenburger Landgericht verantworten müssen. Einige Objekte des Angeklagten, der gebürtig aus Löningen stammen soll, waren ein Raub der Flammen geworden. Die Männer wurden aber allesamt freigesprochen.

Vorfahrt genommen

In den Zivilprozessen gegen die Versicherung wegen des Verkehrsunfalls hatte der Angeklagte erklärt, dass der Bruder eines der Mitangeklagten aus dem Brandstiftungsprozess ihm die Vorfahrt genommen habe. Doch das glaubte keiner.

Im jetzigen Strafprozess wegen des versuchten Versicherungsbetruges erklärte der Angeklagte, dass er alle Zivilgerichte angelogen habe. Nicht er habe seinerzeit sein Auto gefahren, sondern einer der Mitangeklagten aus dem Brandstiftungsprozess. Diesem sei dann von dessen Bruder die Vorfahrt genommen worden.

Diesen „neuen“ Sachverhalt bestätigten die beiden Brüder am Donnerstag. Der Angeklagte will nicht die Wahrheit gesagt haben, weil er Angst hatte, dass man ihm die wahre Geschichte nicht glauben würde.

Berufungskammer

So oder so: Nach Überzeugung der Berufungskammer hat es den Unfall gegeben. Deswegen war der Angeklagte auch freizusprechen. Und dass Lügen vor den Zivilgerichten sei nicht strafbar, sagte am Donnerstag der Cloppenburger Verteidiger Henrik Siemer. Doch Konsequenzen hat das Lügen schon: Die Versicherung wird den Schaden nicht bezahlen.

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