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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Ehefrau vergewaltigt: Barßeler muss in Haft

13.05.2015

Barßel /Oldenburg Im Prozess gegen den 49 Jahre alten Mann aus Barßel, der sich vor dem Oldenburger Landgericht wegen mehrfacher Vergewaltigung seiner Ehefrau verantworten musste (die NWZ  berichtete), ist der Angeklagte zu einer Gefängnisstrafe von fünf Jahren verurteilt worden. Mit dem Strafmaß erfüllte das Gericht den Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert.

Frau als Zeugin gehört

Der Angeklagte hatte die Vorwürfe bestritten. „Alles einvernehmlich“, hatte er erklärt. Die Anschuldigungen bezeichnete er als „Quatsch“. „Wenn sie nicht gewollte hätte, hätte ich es nicht gemacht“, hatte er ausgeführt. Das Gericht glaubte ihm aber nicht. „Wir schenkten vielmehr der Ehefrau Glauben“, sagte der Vorsitzende Richter, Dr. Michael Nowak.

Weil der Angeklagte die Vorwürfe bestritten hatte, musste die Frau als Zeugin aussagen. Wie berichtet, hatte sie die Anklagevorwürfe bestätigt und bekräftigt.

Auch die Kinder des Angeklagten mussten als Zeugen aussagen. Sie sprachen von Bedrohungen durch den Vater. Ein Messer soll dabei sogar eine Rolle gespielt haben. Eines der Kinder hatte die Aussage verweigert. Für Kinder ist es nicht einfach, gegen Eltern auszusagen. Die Erklärungen der Zeugen zeichneten ein Gesamtbild, das die Anklage dann auch stützte. Für das Gericht stand die Schuld des Angeklagten auch außer Frage.

Der 49-Jährige hatte längere Zeit im Gefängnis gesessen. Die Taten, die jetzt zur Verhandlung anstanden, waren nach Überzeugung des Gerichtes unmittelbar nach der letzten Haftentlassung passiert. Sie gingen den Feststellungen zufolge mit Schlägen und Bedrohungen einher.

Revision möglich

Ob der Angeklagte nun das Urteil akzeptiert, bleibt abzuwarten. Er hat noch die Möglichkeit, Revision einzulegen. Mit einer Revision können aber nur mögliche Verfahrensfehler gerügt werden.

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