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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Großübung: Verpuffung im Mischfutterwerk

15.11.2010

GARREL Vor fünf Jahren brannte der Turm beim Mischfutterwerk der gs agri in Garrel vollständig ab. Nun war das Gelände erneut Ziel der Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und des DRK: Eine Verpuffung im Bereich des ersten Bodens des 55 Meter hohen Turms rief die Hilfskräfte auf den Plan. Sechs Personen waren verletzt und zum Teil eingeklemmt.

Dieses Szenario war die Vorlage für eine Großübung der Freiwilligen Feuerwehr Garrel, des 4. Zugs der Kreisfeuerwehrbereitschaft und der DRK-Bereitschaft Garrel am Sonnabend. Gegen 14 Uhr heulten die Sirenen. Gemeindebrandmeister Franz Kühling war schnell mit den ersten Fahrzeugen vor Ort. Rauch, simuliert durch Nebelmaschinen, drang aus dem Turm hervor. Kühling war sofort klar, dass weitere Kräfte benötigt wurden.

Mit Martinshorn

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Der 4. Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft befand sich zurzeit in Cloppenburg. Schnell wurde er von der Einsatzleitstelle nach Garrel beordert. Der 4. Zug setzt sich aus Mitgliedern und Fahrzeugen aus Cloppenburg, Garrel und Emstek zusammen. Einige Minuten später erreichte er mit Blaulicht und Martinshorn das Firmengelände.

Im Vordergrund der Übung stand die Verletztenrettung unter schwerem Atemschutz. Bis zu 30 Feuerwehrmänner mussten mit ihren Atemgeräten in den Turm vordringen und die Verletzten suchen und bergen. Erschwert wurde die Übungssituation durch zwei eingeklemmte Verletzte. Mit schwerem Gerät, das in den Turm gebracht wurde, begann die Feuerwehr mit den Arbeiten. Mittlerweile hatte die DRK-Bereitschaft unter Leitung von Christian Lanfermann einen Verletztensammelpunkt eingerichtet.

Ein weiterer Übungsteil war die Erprobung der Steigleitung auf ihre Funktionsfähigkeit. Zu diesem Zweck gingen zwei Trupps der Feuerwehr unter schwerem Atemschutz bis zur elften Etage vor. Dort wurden mit der Steigleitung gelöscht. Auch zurück ging es unter schwerem Atemschutz, der immer eine besondere Belastung darstellt.

Zahlreiche Gäste

Zahlreiche Gäste verfolgten die Übung. Nach knapp zwei Stunden waren alle Verletzten gerettet. Die Verletzten mimte das DRK Garrel.

Bei der anschließenden Besprechung erklärte Kreisbereitschaftsleiter Günther Rohde noch mal den Übungsverlauf. Anton Krömer von der Firma gs agri, bedankte sich bei den 80 Mitgliedern von Feuerwehr und DRK für die Teilnahme an der Übung. Auch Bürgermeister Andreas Bartels fand dankende Worte. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Berthold Bäker sprach von einer gelungenen Übung.

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