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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Vorschlag: Rente für Feuerwehr

29.03.2010

FRIESOYTHE „2009 gehörte zu den anstrengendsten Jahren in der hundertjährigen Geschichte der Feuerwehr Friesoythe“, sagte Ortsbrandmeister Matthias Schmidt während der Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr im Feuerwehrhaus. Damit bezog er sich auf den Kreisfeuerwehrtag und die Arbeiten zur Erweiterung des Feuerwehrhauses.

In seinem Jahresbericht schilderte er Einsätze und Tätigkeiten der Feuerwehr. 2009 rückte die Wehr zu 54 Einsätzen aus. Dabei handelte es sich um 24 Brandeinsätze, 27 Hilfeleistungen und drei Fehlalarme. Die Brandeinsätze untergliederten sich in sechs Kleinbrände, drei Mittelbrände und acht Großbrände. Bei den Hilfeleistungen ragten die Einsätze bei neun Verkehrunfällen hervor.

Der Feuerwehr gehören 42 aktive Mitglieder an. In der Altersabteilung sind 14 Mitglieder. Dass die Ausbildung in Friesoythe einen hohen Stellenwert besitzt, machte die Teilnahme an Lehrgängen deutlich. Die Friesoyther Feuerwehr leistete 2009 insgesamt 5450,5 Stunden zum Wohl der Allgemeinheit.

Jugendfeuerwehrwart Martin Thunert berichtete über ein aktives Jahr der 18 Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Hierfür sprach Bürgermeister Johann Wimberg den Dank der Stadt Friesoythe aus. Besonders lobte er den Einsatz der Feuerwehrmitglieder bei der Erweiterung des Feuerwehrhauses. Stadtbrandmeister Ludger Lammers würdigte das Engagement von Ortsbrandmeister Matthias Schmidt bei der Organisation des Kreisfeuerwehrtages und bei den Baumaßnahmen. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Heinrich Oltmanns überbrachte die Grüß des Kreisfeuerwehrverbandes.

„Die Anforderungen in den Feuerwehren werden immer größer. Wir müssen hier reagieren“, sagte Oltmanns. Während die Mitgliederzahlen um elf Prozent zurückgingen, sei die Zahl der Einsätze um 30 Prozent gestiegen. Es müssten Anreize geschaffen werden, um das Ehrenamt zu stärken, sagte Oltmanns. Seine Vorschläge seien Denkanstöße: Kostengünstige Bauplätze für Feuerwehrmitglieder, Übernahme der Grundsteuern durch die Kommunen, Übernahme von Kindergartengebühren, freier Eintritt in Frei- und Hallenbäder, kostenloser Führerschein für Feuerwehrfahrzeuge oder eine kleine „Rente“ nach langjähriger Mitgliedschaft. Oltmanns: „Es muss mehr Unterstützung durch die Politik eingefordert werden“.

Johann Wimberg ehrte Oberfeuerwehrmann Fritz Tepe für 40-jährige Dienste im Feuerlöschwesen mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen. Zum neuen Atemschutzgerätewart wurde Florian Hinrichs gewählt. Ortsbrandmeister Matthias Schmidt beförderte Florian Sprock zum Feuerwehrmann. Den Dienstgrad Oberfeuerwehrmann erhielten Stefan Peters, Oliver Rakowski und Tobias Tangemann. Christian Thunert und Maik Weber wurden zu Hauptfeuerwehrmännern befördert.

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