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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Waren Brandstifter am Werk?

25.02.2017

Garrel Rußgeschwärzte Wände, Tische und Stühle sind nur noch zu ahnen. Ein Polizeiabsperrband flattert im Wind und sichert die Brandruine: Verheerend hat das Feuer im Restaurant „Lasa“ an der Kaiforter Straße 1 in Garrel in der Nacht gewütet. Viele Garreler fahren am Morgen langsam am Brandort vorbei, schnell macht das Feuer die Runde.

Welche Fakten sind klar?

Um 1.48 Uhr meldete ein Anwohner das Feuer in der Gaststätte, die Flammen schießen bereits aus dem im Untergeschoss gelegenen Restaurant heraus. Der Anwohner hatte einen lauten Knall gehört. Als er aus dem Fenster blickte, sah er Flammen.

Mitten auf der Kaiforter Straße lagen Fenster und Eingangstür.

Die Polizei nahm in der Nacht zwar erste Ermittlungen zur Brandursache auf, kam aber durch die Hitzeentwicklung zunächst nicht weit. Am Freitagnachmittag rückten dann Experten an und machten sich auf Spurensuche. Zum Einsatz kam dabei auch ein Brandmittelspürhund. Der kann Brandbeschleuniger erschnüffeln. Über Ergebnisse wollten die Experten vor Ort keine Angaben machen. Die Untersuchungen seien noch nicht abgeschlossen, hieß es lediglich.

Was sind Vermutungen?

Die Polizei prüft nach Angaben der Pressesprecherin Maren Fokken, ob der gemeldete Knall mit dem Brand in Verbindung steht. Fenster und Tür auf der Straße – Gemeindebrandmeister Peter Deeben meint: „Das sah schon komisch aus.“ Die Vermutung liegt nahe: Brandstiftung. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, formuliert Polizeipressesprecherin Fokken zurückhaltend. Schnell verbreitet sich das Gerücht, ein Molotow-Cocktail könnte in das Restaurant geworfen worden sein. Klar ist, dass das Feuer nicht im hinteren Bereich des Restaurants bei der Küche ausgebrochen war. Das beweist die Tatsache, dass die Tür zum Treppenhaus nicht durchgebrannt war. „Dann wäre die Situation für uns weitaus schwieriger gewesen“, schildert Deeben.

Die Flammen breiteten sich rasend schnell aus. Als die Freiwillige Feuerwehr aus Garrel – sie war mit 40 Mann im Einsatz – eintraf, stand das Restaurant lichterloh in Flammen, berichtet Gemeindebrandmeister Deeben. Die Freiwillige Feuerwehr aus Bösel wird zur Unterstützung alarmiert, weitere 25 Männer rücken an. Aus Cloppenburg kommt die Drehleiter und ein zusätzliches Fahrzeug mit 15 Einsatzkräften. Sie müssen aber nicht mehr eingreifen.

Was ist mit den Bewohnern im Obergeschoss?

Schon vor Eintreffen der Feuerwehr haben sich aus den Wohnungen im Obergeschoss die Bewohner selbst evakuiert. Die etwa 20 Arbeiter, die dort untergebracht sind, bleiben unverletzt. Rund 20 Rettungskräften des Deutschen Roten Kreuzes betreuen die Menschen. Sie mussten nicht anderweitig untergebracht werden und konnten nach den Löscharbeiten in ihre Wohnungen zurück.

Die Höhe des Sachschadens vermag die Polizei am Freitagmorgen noch nicht zu beziffern. Der dürfte aber beträchtlich sein.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Brand geben können, sich zu melden unter Telefon   04471/18600.

Das Restaurant war erst im Oktober umfassend renoviert und neu eröffnet worden.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.youtube.com/nwzplay 
Mehr Fotos unter   www.nwzonline.de/fotos-muensterland 
Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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