• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Löschwesen: „Wasser marsch!“

24.08.2013

Thüle So realistisch wie möglich sollte sie sein, die Stadtübung der Friesoyther Feuerwehren, die Markhausens Ortsbrandmeister Hermann Rosenbaum mit seinem Stellvertreter Heinz-Theo Kuper und den Gruppenführern Stefan Norrenbrock und Markus Bothen für Donnerstagabend ausgearbeitet hatte. Einen „Großbrand“ sollten die Wehren gemeinsam bekämpfen und zuallererst Menschenleben retten.

Mit hoher Professionalität bewältigten die Kameraden der Feuerwehren Friesoythe, Altenoythe, Gehlenberg und Markhausen die ihnen gestellten Aufgaben. Das Szenario: Durch einen Defekt an einem Schlepper brach in einem kunststoffverarbeitenden Betrieb an der Bundesstraße 72 in Thüle ein Feuer aus, das auf zwei Lagerhallen übergriff. Vier Mitarbeiter wurden „verletzt“ und konnten sich nicht befreien. Der Firmeninhaber reagierte schnell und informierte die Einsatzleitstelle, die um 19 Uhr auf den vier Feuerwehrhäusern die Sirenen heulen ließ. In weniger als zehn Minuten trafen die ersten Löschfahrzeuge ein. Die Kameraden aus Markhausen rüsteten sich mit Atemschutz und gingen „zur Brandbekämpfung und Menschenrettung vor“. Zwei „Verletzte“ konnten schnell aus dem Gefahrenbereich gerettet werden.

Unterstützung erhielten die Kräfte durch die Feuerwehren Friesoythe und Altenoythe, die zwei weitere „Opfer“ befreien konnten. Gleichzeitig wurde die Drehleiter in Stellung gebracht und zwei Hydranten, einer von ihnen in 600 Meter Entfernung, in Betrieb genommen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Während die Feuerwehr Gehlenberg eine Wasserversorgung über die Soeste einrichtete und für Nachschub an der Drehleiter sorgte, hielt die Feuerwehr Altenoythe an dem rückwärtigen Gebäudeteil das „Feuer“ in Schach. Mit im Einsatz war das „LUF 60“. „LUF“ steht für „Löschunterstützungsfahrzeug“, ein eigentümlich aussehendes Kettenfahrzeug, das ferngesteuert an brennende Objekte herangeführt werden kann, wo längst kein Feuerwehrmann mehr eingesetzt werden darf.

„Ein Schwerpunkt der Übung lag auf der Erkundung der Gegebenheiten vor Ort. Bei erhöhter Brandlast ist es sehr wichtig, die Wasserversorgung über Hydrant oder natürlichem Gewässer hinreichend getestet zu haben“, erläuterte Ortsbrandmeister Rosenbaum. Stadtbrandmeister Ludger Lammers wies darauf hin, dass im Ernstfall weitere Feuerwehren alarmiert worden wären. „Bei einem kunststoffverarbeitenden Betrieb würden nur Kameraden unter Atemschutz tätig werden, und die müssen alle 30 Minuten ausgetauscht werden. Dann geht es nicht um Material, sondern um Personal“, so der Brandexperte. „Auf jeden Fall wären die Wehren aus Bösel, Garrel und Scharrel nachalarmiert worden.“

Der stellvertretende Bürgermeister von Friesoythe, Bernd Möller, sowie der Friesoyther Ratsherr Ludger Beelman verfolgten neben den Führungskräften der Feuerwehr, unter ihnen Kreisbrandmeister Heinrich Oltmanns, die Übung und zeigten sich mit dem Verlauf sehr zufrieden. Auch Polizeihauptkommissar Bernd Schedemann überzeugte sich vom Können der Truppe.

Der Blaulichtblog für den Nordwesten

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.