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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Wehr bekämpft Flammen in Putenstall

30.01.2014

Harkebrügge Ein großer Putenstall ist am Mittwochmittag gegen 12.15 Uhr an der Erlenstraße in Harkebrügge in Brand geraten. Als kurz nach der Alarmierung die Freiwillige Feuerwehr Barßel am Brandherd eintraf, schlugen den Einsatzkräften schon die Flammen entgegen. Puten befanden sich glücklicherweise nicht in der circa 100 Meter langen Stallanlage. „Rund 4500 Puten sollten erst an diesem Donnerstag eingestallt werden. Da haben wir noch einmal Glück gehabt“, erklärte Betriebsleiter Alfons Drees. Menschen kamen nicht zu Schaden.

„Ich war gerade damit beschäftigt, das Stroh mit einer entsprechenden Maschine einzustreuen. Plötzlich brannte es unten in der Maschine und die Glut fiel auf den eingestreuten Boden. Das Stroh fing sofort Feuer. Es gelang mir noch mit dem Gerät vor den Flammen aus dem Stall zu fahren“, erzählte ein mit den Arbeiten beschäftigter Mitarbeiter.

Die Löscharbeiten erwiesen sich als nicht einfach. Wegen des beißenden Qualmes war ein Eingreifen der Feuerwehrmänner nur unter schwerem Atemschutz möglich. Auch die Wasserversorgung erwies sich zunächst als schwierig. Da sich auf dem Grundstück weder ein Wasserhydrant noch ein Löschteich befindet, mussten die Feuerwehrleute über einen Kilometer Schlauch verlegen, um zur Wasserstelle an der Uhlenbergstraße zu gelangen. Die erste Wasserversorgung erfolgte zunächst über die Tanklöschfahrzeuge.

Da beim Ausbruch des Feuers das Ausmaß noch nicht zu erkennen war, rückten auch die Wehren aus Friesoythe, Ramsloh, Scharrel und Godensholt an. Im Einsatz waren rund 80 Feuerwehrleute. Auch das Deutsche Rote Kreuz war vor Ort.

Über die genaue Schadenshöhe konnte die Polizei am Mittwoch noch keine Angaben machen. Durch den Brand wurden unter anderem das Dach des Stalles auf einer Länge von 25 Metern und eine Photovoltaik-Anlage erheblich beschädigt.

Beamte der Tatortgruppe der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta haben die Ermittlungen aufgenommen, um die genaue Brandursache festzustellen. Derzeit gibt es nach Angaben der Polizei keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-muensterland 
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