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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Stadtübung: Wehren ziehen an einem Strang

29.09.2014

Friesoythe „Früh übt sich, wer ein Meister werden will“, diesem Spruch wurden die Jugendfeuerwehren aus Friesoythe, Altenoythe und Markhausen bei ihrem Übungseinsatz gerecht. Am Sonnabend um 14 Uhr erhielten die drei Jugendfeuerwehren, die sich auf dem Gelände der Friesoyther Feuerwehr zu einer gemeinsamen Stadtübung getroffen hatten, die Alarmierung: „Am Knapper Weg 4 brennt die Lagerhalle einer Zimmerei. Menschen sind gefährdet, es werden vier Personen vermisst“.

Mit Trage ausgestattet

Sofort machten sich die Jugendlichen in Begleitung ihrer Ausbilder und des zuständigen Fachpersonals unter dem Kommando von Einsatzleiter Martin Thunert auf den Weg zum Übungseinsatz, zur Löschung des vermeintlichen Brandherdes und zur „Rettung“ der Personen. Mit acht Fahrzeugen, darunter der Drehleiterwagen, fuhren sie zum Einsatzort. Mit dabei war auch das DRK mit einem Rettungsfahrzeug.

Vor Ort angekommen gab Thunert die Einsatzbefehle und koordinierte die Zusammenarbeit der Jugendwehren. Von allen drei Ortsgruppen rückte je eine vierköpfige Gruppe unter Pressluftatmung und mit je einer Trage ausgestattet in die Halle vor, um die „vermissten“ Personen zu bergen. Die „Menschenrettung“ stand an erster Stelle.

Für die Wasserversorgung aus einem offenen Gewässer, der Soeste, war die Feuerwehr Markhausen zuständig. Mittels eines Löschfahrzeuges hatten die Jugendlichen eine Saugleitung zu installieren und anschließend die Jugendlichen der Feuerwehr Altenoythe bei der 350 Meter langen Schlauchverlegung zur Einsatzstelle zu unterstützen. Nachdem die Schlauchverbindung stand, hieß es „Wasser marsch“ und die Jugendwehr Friesoythe löschte aus vier Rohren spritzend – auch von der Drehleiter aus – den vermeintlichen Brand.

Akribisch erledigt

Mit Mannschaftstransportwagen übernahmen die Jugendlichen aus Friesoythe und Markhausen die Sperrung der Straße. Nach rund einer halben Stunde konnten alle „vermissten“ Personen geborgen werden. Nach knapp einer Stunde war das „Feuer“ gelöscht.

Als alle Aufräumarbeiten akribisch erledigt worden waren, hieß es Abrücken zum Feuerwehrgerätehaus Frie-
soythe. Die kritischen Beobachter des Einsatzes, die Ortsbrandmeister Hermann Rosenbaum aus Markhausen, Jens Feye aus Altenoythe und Matthias Schmidt aus Friesoythe sowie Walter Beckmann von der Stadt Friesoythe, waren bei der Manöverkritik voll des Lobes für die Jugendlichen aller drei Wehren.

Gute Ausbildung

Alle Aufgaben seien schnell, sicher, mit großer Übersicht sowie den Einsatzregeln entsprechend perfekt erfüllt worden, betonte Rosenbaum. „Nicht zuletzt auch ein Verdienst der Ausbilder, die sich unter großem Zeitaufwand für die Ausbildung der Jugendlichen engagieren“, meinte er. Auch Jens Feye und Matthias Schmidt bescheinigten den Jugendlichen perfekten Einsatz und lobten die gute Ausbildung. Walter Beckmann würdigte neben dem Fachwissen der Jugendlichen ihre große Begeisterungsfähigkeit, mit der sie den Einsatz angegangen seien. Er meinte, dass die Zukunft der Wehren dank solcher Jugendlichen gesichert sei.

Thunert dankte allen Beteiligten. Sein besonderer Dank galt Gerd Deutschkämer, dem Ehrenortsbrandmeister der Friesoyther Wehr, der seinen Betrieb für die Übung zur Verfügung stellte.

Zum Abschluss konnten sich alle bei Speis und Trank stärken.

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