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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Zwei Rollis für Basketballer

18.04.2018

Der Vorsitzende des Deutschen Hospiz- und Palliativverbands (Berlin), Prof. Dr. Winfried Hardinghaus (Osnabrück), hat jetzt das St.-Josefs-Hospital Cloppenburg besucht. Anlass war der Umzug der Palliativstation in neue Räumlichkeiten vor wenigen Wochen.

Hardinghaus war als internistischer Chefarzt und Ärztlicher Direktor lange Zeit im Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln tätig. Er entwickelte dort die Initiative „SpesViva“, die sich die Begleitung von Schwerstkranken, Sterbenden, Trauernden und Angehörigen in den unterschiedlichsten Konstellationen zum Ziel gesetzt hat. Diese Initiative machte ihn mit seiner Expertise weit über die Region Osnabrück hinaus bekannt. Noch heute begleitet er den Aufbau palliativmedizinischer Angebote in Krankenhäusern, zuletzt im Franziskus-Hospital Berlin. Hardinghaus stellte fest, dass die nun im Josefs-Hospital gefundene Unterbringung dem Anspruch der Versorgung der Palliativpatienten mehr als gerecht werde und eine würdevolle Betreuung der Palliativpatienten in den neuen Räumen perfekt gelingen könne.

Zuvor hatte Erika Thoben, Koordinatorin des Stützpunktes der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV), einen Überblick über das breit aufgestellte Netzwerk mit niedergelassenen Medizinern und Pflegediensten gegeben sowie die Bedeutung des Cloppenburger Krankenhauses als Träger des Stützpunktes mit der Palliativstation erläutert. Hardinghaus habe sich beeindruckt von der Größe und Vielfalt des im Kreis Cloppenburg und nördlichen Kreis Vechta aufgebauten Netzwerkes gezeigt, hieß es.

Auch dem hohen Anteil der niedergelassenen Ärzte, die sich an der Mitarbeit im Netzwerk beteiligen, zollte Hardinghaus großen Respekt. „Die Hausärzte sind immer noch die ersten Ansprechpartner bei Fragen, die die medizinische Versorgungsform betreffen“, betonte er.

Hardinghaus berichtete, dass mehr als die Hälfte der Patienten ein Ableben in den eigenen vier Wänden bevorzugen würde. Daher sei es ausdrücklicher Wille des Verbands, die ambulante Versorgung weiter zu stärken und auszubauen. Bei der Gründung neuer stationärer Hospizeinrichtungen sei aus spitzenverbandlicher Sicht entsprechende Zurückhaltung angezeigt.

Privatdozent Dr. Jörg Bäsecke, zuständiger Chefarzt im Cloppenburger Krankenhaus, erklärte, dass die palliativmedizinische Versorgung in Deutschland im internationalen Vergleich bereits schon heute eine hohe Versorgungsqualität erfülle. Dennoch sei weiterhin noch viel zu tun, um die bestehende Versorgung weiterhin auf diesem Niveau zu halten. Bäsecke ermutigte Hardinghaus, in seinem Wirken auf dem politischen Parkett die gebotene Beharrlichkeit an den Tag zu legen.

Dechant Bernd Strickmann und Krankenhausseelsorgerin Ursula Willenborg verdeutlichten nochmals die Bedeutung der Versorgung Schwerstkranker und Sterbender im christlichen Krankenhaus. „Die Versorgung dieser Patientengruppe ist uns als Kirche ein wichtiges Anliegen“, erklärte Strickmann.

Krankenhaus-Geschäftsführer Lutz Birkemeyer nutzte die Gelegenheit, allen Mitarbeitenden zu danken, die die Versorgung dieser Patienten sicherstellen. „In der palliativmedizinischen Versorgung wird deutlich, wie viele Berufsgruppen und Professionen an der Versorgung dieser Patienten mitwirken.“

Nach mehr als 22 Jahren hat „Fiti“ Niemeyer jetzt bei der Generalversammlung des SV Bethen aus privaten Gründen nicht wieder für das Amt des Jugendobmanns kandidiert. Da kein Nachfolger gefunden werden konnte, macht er zunächst einmal kommissarisch weiter. In den kommenden zwölf Monaten muss jedoch ein Nachfolger gefunden werden. Dies gilt auch für das jüngste Vorstandsmitglied, Hendrik Vornhagen, der mitteilte, wegen beruflicher Belastungen im nächsten Jahr nicht mehr für die Wahl zum Kassenwart antreten zu wollen. Vorsitzender Ludger Buske sowie dessen langjährige Vorstandskollegen Ewald Budde (2. Vorsitzender), Jürgen Bünger (3. Vorsitzender) und Silvia Tebben (Schriftführerin) wurden derweil einstimmig wiedergewählt. Günter „Archie“ Budde tritt als Sprecher der Platzwarte die Nachfolge des jüngst verstorbenen SVB-Urgesteins Klaus Dartsch an. Als neuer Fußballobmann wurde Burkhard Freese vorgestellt.

Die Mitgliederzahl beim SV Bethen hat sich in den vergangenen 25 Jahren auf nunmehr 902 mehr als verdoppelt, der SVB ist kreisweit nun der zehntgrößte Verein. Der Anteil der Jugendlichen liegt aktuell bei 42 Prozent.

Der Sportlerball geht nach der Premiere 2017 bei Taphorn am 24. November erneut in dem Cloppenburger Hotel über die Bühne. Als Termin für den Saisonabschluss steht der 2. Juni fest. Die Sportwoche findet vom 1. bis 5. August statt. Für den 1. September ist 6. Kooperationslauf terminiert.

„Fiti“ Niemeyer berichtete anschließend, dass für den Verein aktuell 16 Jugendteams am Spielbetrieb teilnehmen, die sich in ihren Spielklassen überwiegend gut bis sehr gut machten. Er wies dabei auf die Verdienste der 36 Trainer und Betreuer hin. Er bedankte sich ausdrücklich für deren Engagement. Zum Schluss seines ein wenig an eine Abschiedsrede erinnernden Berichts schilderte Niemeyer in seiner gewohnt humorvollen Weise diverse Erlebnisse aus seiner 22-jährigen Tätigkeit, die die Mitglieder zum Lachen, aber auch gelegentlich zum Nachdenken brachten.

Die Rollstuhlbasketballer des TV Cloppenburg haben zwei neue Sportrollstühle erhalten. Für die Volksbank Cloppenburg überreichte Timo Ihnen Uwe Otte und Marion Rake (beide TVC) einen Scheck über 1000 Euro. Auch zwei Vertreter der Firma R.A.S aus Melle waren dabei. Im Gepäck hatten sie die beiden Sportrollstühle, an deren Finanzierung sich die Firma ebenfalls beteiligt hatte. Ein Sportrollstuhl kostet zwischen 1500 und 2000 Euro.

Sieben Männer und eine Frau bilden aktuell die Gruppe, die sich einmal die Woche zwischen 19 und 22 Uhr trifft. Sie werden betreut von Michaela Uhlenkamp und Gaby Mehlfeld. Die Abteilung beim TVC nimmt noch nicht an Punktspielen teil. Auf Dauer haben sie sich dieses aber als Ziel gesetzt. Dafür werden neue Mitglieder gesucht. Wer Interesse hat, kann sich beim TV Cloppenburg melden.

Die Commerzbank Cloppenburg hat ihren Wachstumskurs mit Privat- und Unternehmerkunden im vergangenen Jahr fortgesetzt. Die Bank habe weiter Kunden hinzugewonnen und ihren Marktanteil bei Immobilienfinanzierungen stark ausgebaut, hieß es bei einem Pressegespräch. „Wir haben in Cloppenburg netto 130 neue Privatkunden gewonnen“, sagte Filialdirektor Michael Eilers. Insgesamt betreue man jetzt mehr als 4300 Kunden in der Filiale. Dazu kämen 170 Unternehmerkunden, um die sich in der Filiale Jörg Kalfa kümmert.

Im Kreditgeschäft gewann die Filiale auch aufgrund der guten Entwicklung des Immobilienmarktes. „Das Neugeschäftsvolumen bei Immobilienkrediten betrug 12,7 Millionen Euro“, so Eilers. Insgesamt habe die Filiale 2017 das Baufinanzierungsvolumen in Cloppenburg um 30,5 Prozent gesteigert. Das Gesamtkreditvolumen betrug damit 45 Millionen Euro. Bei der Geldanlage profitierten Anleger im vergangenen Jahr zunehmend von der Börsenentwicklung. „Wer anlegt, statt zu sparen, kann auch im Niedrigzinsumfeld sein Geld bei überschaubarem Risiko vermehren“, erklärte Eilers.

Das verwaltete Kundenvermögen im Privatkundengeschäft der Filiale lag per Ende des Jahres bei 23,4 Millionen Euro. Die sehr vermögenden Privatkunden aus Cloppenburg und Umgebung werden innerhalb der Bank im Segment Wealth Management betreut, das seine Zahlen nicht separat ausweist.

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