Cloppenburg - Zum Gebiet von Hermann Boyer gehören unter anderem Teile der Bührener Tannen, Teile rund um den Golfplatz Thülsfelder Talsperre, Wälder in Löningen und Hamstrup. Seit 1982 ist der 62-Jährige der zuständige Revierförster. Zu seinem Amtsantritt fand er in weiten Teilen einen jungen Wald vor. Denn am 13. November 1972 wütete der Orkan Quinburga mit über 200 Stundenkilometern über das Land. „Rund um Augustendorf war 80 bis 90 Prozent des Waldes platt“, berichtet Boyer. Auch rund um die Bührener Tannen bis nach Varrelbusch habe es viel Zerstörung gegeben. 2150 Hektar umfasst die Revierförsterei. Auf einem Viertel der Flächen stehen Laubbäume, die Kiefer hat mit 42,4 Prozent den größten Flächenanteil, danach folgt die Douglasie auf 19 Prozent der Flächen.