CLOPPENBURG - Der Cloppenburger Architekt Georg Wieghaus hat am Dienstag bei der Sitzung des Ausschusses für Familie, Soziales, Jugend, Sport, Kultur und Markt erste Pläne für eine Umgestaltung des Cloppenburger Bahnhofs vorgestellt. Wie berichtet, will das Kulturforum diesen kaufen und zu einem Kulturzentrum umgestalten.
Demnach soll der alte Güterschuppen für Kunstausstellungen zur Verfügung stehen und hier vor allem den Expositionen des Kunstkreises (zurzeit an der Bürgermeister-Feigel-Straße) eine neue Heimat bieten. Daneben – im Bereich der jetzigen Bahnhofsgaststätte – soll ein rund 100 Quadratmeter großes Foyer entstehen, in dem auch die Gastronomie untergebracht ist.
Links vom Foyer (Ansicht vom Bahnhofsvorplatz) geht das neue Theater ab, das auf zwei Ebenen rund 190 Zuschauerplätze haben wird. Daneben gibt es auch einen Backstageraum. Am äußersten linken Ende des Gebäudes soll die Bahn einen kleinen Schalterraum bekommen.
Es biete sich die Chance, ein historisches Baudenkmal zu erhalten und mit neuem Leben zu füllen, warb der Vorsitzende des Kulturforums, Dr. Klaus Weber, um Wohlwollen seitens der Politik. Die Bahn habe kein Interesse an dem Bahnhof von 1875, dieser werde wohl langsam verfallen, „wenn nichts getan wird“.
Der Tauchverein „Delphin“ erhält ab dem 1. Januar 2012 für seine 81 im Stadtgebiet Cloppenburg wohnenden Mitglieder einen jährlichen Zuschuss zu den Bewirtschaftungskosten. Die 74 Erwachsenen erhalten je 2,50 Euro und die sieben Jugendlichen je zehn Euro.
Die Stadt Cloppenburg bekommt eine Gebührensatzung für Hortplätze. Die Gebühren liegen auf dem Niveau für Krippen- und Kindertagesstättenplätzen.
Die Stadtverwaltung will Vandalismus und Straftaten (nach Schulschluss) auf Schulhöfen stärker bekämpfen – der Ausschuss hat eine entsprechende Satzung bei einer Enthaltung dem Rat zum Beschluss empfohlen. Wer diese Regeln verletzt, kann mit Geldbußen von bis zu 5000 Euro bestraft werden. „Drei bis vier Straftaten werden pro Monat allein auf dem Gelände der Schule an der Leharstraße verübt. Der Eingangsbereich zur Sporthalle sieht katastrophal aus“, sieht SPD-Ausschussmitglied Andreas Bonk – im Zivilberuf Polizist – dringenden Handlungsbedarf.
Die Stadtverwaltung prüft zurzeit eine dauerhafte Altersbeschränkung für die Sauna im Soestebad. Dieser gleicht zurzeit eher einem Kinderspielplatz, denn einem Ruhebereich.
Die Bertelsmann-Stiftung veranstaltet ein Audit zum Thema „familiengerechte Kommune“. Die Politik soll nach dem Willen der Verwaltung nun prüfen, ob sich Cloppenburg an dem ein Jahr dauernden und 20 000 bis 25 000 Euro teuren Projekt beteiligen will.
