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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Cloppenburg

Neuer Hauptmann heißt Marc-André Donner

21.10.2019

Cloppenburg Marc-André Donner (44 Jahre) ist neuer Hauptmann des Bürgerschützenvereins (BSV) Cloppenburg. Das Mitglied des vierten Zugs setzte sich am Freitagabend bei der BSV-Delegiertenversammlung in der ehemaligen Tanzschule Wienholt an der Fritz-Reuter-Straße in einer geheimen Kampfabstimmung gegen Thomas Klaphake (Siebter Zug/41) mit 39:25 Stimmen bei einer Enthaltung durch.

Der dritte Bewerber Bernd Lübbe (70), der bereits von 2001 bis 2013 BSV-Hauptmann war, hatte nach der Vorstellungsrunde seine Kandidatur zurückgezogen und eine Wahl Klaphakes empfohlen. Die Neuwahl war nötig geworden, weil der bisherige Hauptmann Dr. Jürgen Vortmann (64) zwei Jahre vor Ende seiner zweiten – vierjährigen – Amtsperiode zurückgetreten war.

Der neue Hauptmann Donner war bislang Jugendleiter des BSV, bis zur nächsten Delegiertenversammlung soll Sebastian Meyer (Erster Zug) das Amt kommissarisch übernehmen.

Als Nachfolger von Schatzmeister Frank Hadeler wählten die Delegierten dessen Kollegen vom vierten Zug, Robert Brandsen. Hadeler gab in seiner letzten Amtshandlung einen gemischten Bericht ab. Einerseits sei der Verein fast schuldenfrei, lediglich ein Darlehen über zurzeit noch 4400 Euro, das am 30. April 2021 auslaufe, müsse noch abbezahlt werden.

Andererseits – so Hadeler – aber verfüge der Verein kaum über liquide Mittel, zum Schützenfest 2019 habe man sich das zweite Mal in Folge an einen privaten Gönner wenden müssen. Dieser leihe dem Verein das Geld für die Schützenfest-Ausgaben, so Hadeler. Um dies zu ändern, brachte er eine Erhöhung der Beiträge für die 728 BSV-Mitglieder (865 inklusive Zweitmitgliedschaften) ins Spiel. BSV-Präsident Dr. Wolfgang Wiese dachte dagegen über eine Erhöhung des Bierpreises beim Schützenfest nach.

Der bisherige Hauptmann Vortmann hatte seinen vorzeitigen Abschied bereits bei seiner Wiederwahl vor zwei Jahren angekündigt. Außerdem führte der demnächst 65-Jährige gesundheitliche Gründe für seine Demission an.

Allerdings machte Vortmann aber auch seinem Ärger über Indiskretionen bezüglich der geplanten Sanierung des Schützenhauses Luft. „Was da alles an Unsinn geredet worden ist.“

Persönliche Eitelkeiten und Machtansprüche dürften nicht im Vordergrund stehen, so Vortmann, sondern es müsse der Verein im Mittelpunkt sein: Denn dieser habe immer noch „gewisse gesellschaftspolitische Relevanz“. Er sprach von Abnutzungserscheinungen nach sechs Jahren: Doch nun könne er sich aus acht WhatsApp-Gruppen verabschieden.

Vortmanns Nachfolger Donner hatte in seiner Bewerbungsrede „Freundschaft, Kameradschaft und Ehrlichkeit“ beschworen. Er wolle in den Mittelpunkt seiner Arbeit dasjenige stellen, wofür der Verein gemacht sei: Schützenfest, Umzug und Geselligkeit: „Große Veränderungen braucht der Verein nicht.“

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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