CLOPPENBURG - Für Zündstoff hat in der Kreistagssitzung der Antrag des Kreislandvolkverbandes gesorgt, nach dem der Landkreis für die Aufgaben der Geflügelseuchenvorsorge GmbH (Gesevo) einen Zuschuss von 125 000 Euro zahlen soll. Damit sollen ein Grundstück und eine Halle gekauft werden. Ohne die zügige Abwicklung der Gesevo bei der Vogelgrippe zur Jahreswende hätte der Seuchenzug weit mehr Kosten verursacht, so Kreisveterinär Dr. Karl-Wilhelm Paschertz im Planung- und Umweltausschuss. SPD-Fraktionsvorsitzender Hans Meyer hingegen sieht „keine Notwendigkeit der Bezuschussung“, im Gegenteil: Diese sei angesichts der Haushaltslage nicht angemessen. Mit ähnlicher Begründung verweigerte Constanze Korfhage die Zustimmung der Unabhängigen. Josef Dobelmann (Grüne) sagte, die Geflügelwirtschaft sei selber in der Lage, die Kosten zu tragen. Im Ernstfall seien 125 000 Euro ein geringer Betrag, so Hans Götting (CDU). Der Antrag wurde mit CDU/FDP-Mehrheit angenommen.
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