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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Cloppenburg

„Es wird höchste Eisenbahn, dass etwas geschieht“

22.09.2017

Cloppenburg Eine neue Fachkommission, die sich mit den Dringlichkeiten des Sozialen Wohnungsbaus in der Stadt Cloppenburg beschäftigen soll, ist am Donnerstag im Cloppenburger Ratssaal ins Leben gerufen worden. Das Netzwerk „Soziale Meile“ hatte zu dem Treffen eingeladen, an dem 24 der rund 70 beteiligten sozialen Einrichtungen des Netzwerkes teilnahmen.

Das Thema der einmal im Jahr ausgerichteten Zusammenkunft lautete diesmal „Wohnungen für alle Fälle“ und diente vor allem der Veranschaulichung von Fallbeispielen und der Klärung von Sachfragen. „Das Problem des fehlenden Wohnraums ist ja kein neues. Aber es wird höchste Eisenbahn, dass etwas geschieht“, meinte Hiltrud Junker-Paschertz, beim Gemeindepsychiatrischen Zentrum Cloppenburg (GPZ) für die ambulante Wohnassistenz zuständig.

„Die Stärke von sozialen Einrichtungen ist, dass sie immer im Kontakt zu den betroffenen Menschen stehen – ein Umstand den die Politik gar nicht leisten kann“, sagte Dr. Christian Lüken, der das Netzwerktreffen leitete. Aus diesem Grund biete ein solches Treffen viele Chancen, so Lüken weiter.

Als erste Maßnahme wurde bei der Zusammenkunft eine neue Fachkommission gegründet, welche die Stadt Cloppenburg unterstützen und den Prozess der Schaffung von Wohnraum für Schutzbedürftige und sozial schwächer gestellte Personen begleiten soll. Mitglieder dieses neuen Bündnisses sind Rainer Bernholt (Heilig Kreuz-Stiftung), Hiltrud Junker-Paschertz, Sandra Többenotke (St. Vincenzhaus) Franz-Josef Wilken (ambulante Wohnbetreuung Caritas-Verein Altenoythe) sowie in Abwesenheit Elisabeth Kessens (Flüchtlingsberatung Caritas Sozialwerk) und Elisabeth Hermes (Seniorenstützpunkt).

Auch Cloppenburgs Ordnungsamtsleiter Reinhard Riedel begrüßte das Vorgehen der „Sozialen Meile“. „Die Stadt ist bei diesem wichtigen Thema an einer Kooperation sehr interessiert.“

Eine weitere Forderung des Netzwerks ist neben bezahlbarem Wohnraum die Schaffung von Schutzwohnungen ähnlich wie in Vechta, in die sich Betroffene in Notfällen wie häuslicher Gewalt, aber auch beispielsweise bei Schimmelbefall in der Wohnung einquartieren könnten.

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