CLOPPENBURG - Chefarzt Dr. Christian Weilbach, Leiter der Anästhesieabteilung des St.-Josefs-Hospitals, ist nun vom Senat der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) die „Venia legendi“, die Lehrerlaubnis an Hochschulen, verliehen worden.

Die Voraussetzung für diese Befugnis ist die Habilitation, die höchstrangige Hochschulprüfung in Deutschland, mit der im Rahmen eines akademischen Prüfungsverfahrens die Lehrbefähigung in einem wissenschaftlichen Fach festgestellt wird.

Dazu gratulierten Kuratoriumsvorsitzender Helmut Themann und Verwaltungsleiter Michael gr. Hackmann dem Chefarzt, der seit 2004 auch ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes im Landkreis Cloppenburg ist und bilanzierten die Arbeit des Mediziners und seiner Abteilung.

Sie machten deutlich, dass die Anästhesieabteilung des Cloppenburger Hauses auf Platz eins im Oldenburger Münsterland stehe und nur vergleichbar mit denen in Krankenhäusern in Oldenburg und Osnabrück sei. Dr. Weilbach war Oberarzt in der MHH, dann am Elbe-Klinikum in Stade tätig und kam 2002 als Chefarzt nach Cloppenburg.

Dort übernahm er von Dr. Walter Peters eine „gut geführte“ Abteilung und stellte fest, dass hier in Cloppenburg die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ärztlichen und pflegerischen Bereich auf sehr hohem Niveau arbeiten. „Das erlaubt auch die Durchführung von umfangreichen und komplizierten Eingriffen“, erklärte Dr. Weilbach. Die Kinderanästhesie habe mit den höchsten Fallzahlen im Oldenburger Münsterland Zentrumscharakter. Auf der Cloppenburger Intensivstation mit zehn Betten wurden im vergangenen Jahr 1400 Patienten intensiv-medizinisch behandelt.

Die Notärztliche Versorgung im Landkreis Cloppenburg arbeiteten auf hohem Niveau, wie gr. Hackmann und Themann dem habilitierten Rettungsmediziner bestätigten. Innerhalb von zwei Minuten fahre ein Notarztwagen raus. Bei der Gelegenheit wurde allen Ärzten und Rettungskräften gedankt, die sich seit vielen Jahren für die Notfallmedizin engagieren.