CLOPPENBURG - Einen ersten und einen dritten Platz haben zwei Teams der Liebfrauenschule (ULF) Cloppenburg jetzt bei der Technik-Olympiade an der Hochschule in Drenthe (Emmen/Niederlande) belegt. Die eine Schülergruppe – bestehend aus Jonathan Dickerhoff (Jahrgang 13), Stefanie Holzenkamp (Jg. 12), Frederik Siedler (Jg. 12) und Kristina Thienel (Jg. 12) – erhielt für den Gesamtsieg 500 Euro. Nur durch eine Frage im Stechen unterlegen, belegte die zweite ULF-Mannschaft mit Anne Klausing (Jg. 12), Simon Linke (Jg. 13), Malte Ludwig (Jg. 12) und Martina Stallmann (Jg. 13) den dritten Platz hinter dem Team der Eichschule aus Scheeßel und erhielt 100 Euro Preisgeld.

Während des Wettbewerbs waren problemlösendes Denken, technisches Geschick und Teamfähigkeit gefragt, um die unterschiedlichen Aufgaben zu bewältigen. In der Sparte „prototyping and design“ sollten ein Werkstück mit dem Computerprogramm CAD konstruiert und ein Logo entworfen werden. Im Bereich Informatik hatten die Schülerteams die Aufgabe, einen codierten Text zu dechiffrieren und ein Computerprogramm in der Computersprache Java oder Delphi zu entwickeln. „Die Textentschlüsselung war zwar knifflig, aber die Herausforderung hat auch Spaß gemacht. Diese Aufgabe wäre ein schönes Handy-Game für Leute mit Köpfchen“, überlegte die Schülerin Kristina Thienel.

In der Sparte „life science“ stand unter anderem die Unterscheidung von Schmutzwasser mittels einer Titration auf dem Programm. Dabei stellte Frederik Siedler fest: „Die Unterscheidung war problemlos und ging mit den technischen Geräten der Hochschule viel schneller als im Unterricht.“

Ein Quiz rundete den Wettbewerb ab. Dabei musste das jeweilige Schülerteam die vorhandene Mediothek nutzen, jedoch ohne Lexika und das Suchprogramm „Google“ auskommen. „Es ist gar nicht so einfach, in so kurzer Zeit in englischsprachigen oder in niederländischer Sprache verfassten Fachbüchern die gesuchten Informationen zu finden“, resümierte Anne Klausing. Die Schülergruppen wurden wie im Vorjahr von ihrer Lehrerin Elke Schlömer begleitet, die an der Liebfrauenschule viele naturwissenschaftliche Wettbewerbsteilnehmer betreut.