• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Cloppenburg

Session 2015: Damen brechen Rathaus-Tür auf

12.11.2014

Cloppenburg Schweres Geschütz haben die Aktiven des Cloppenburger Carneval-Vereins (CCV) am Dienstag, 11.11, zum Beginn der fünften Jahreszeit aufgefahren. Pünktlich um 11.11 Uhr stürmten die Narren das Rathaus. Mit gezielten Kanonenschüssen und lauten Böllerschlägen versuchten die Närrinnen und Narren die Verwaltung einzunehmen. Auch der Rammbock kam wiederholt zu Einsatz – zunächst vergeblich.

Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese und seine treuen Gefolgsleute wehrten die ersten Angriffe erfolgreich mit gezielten Kamelle-Würfen ab. Der noch amtierende Rathauschef drohte dem närrischen Volk sogar mit einem überdimensionalen, knallgelben Boxhandschuh. Aber alle Drohgebärden halfen am Ende nichts: Die Närrinnen übernahmen den Rammbock und zeigten, wozu Frauen-Power in der Lage ist. Bereits beim ersten Schlag mit dem Rammbock gab die Rathaustür nach und das närrische Volk eroberte unter lautem „Cloppenburg – Man tau Helau!“ das Rathaus. „Wir haben es geschafft, auch wenn es etwas Mühe gekostet hat. Aber am Ende sind die Verteidiger dem Liebreiz der Damen erlegen“, freute sich CCV-Präsident Daniel Reher beim Einmarsch in den Ratssaal.

Zuvor waren sie bei schönstem Herbstwetter mit ihrem neuen Prinzenpaar Mia I. (Reher) und Jonas I. (Menke) an der Spitze durch die Innenstadt marschiert und hatten alle Cloppenburger zum gemeinsamen Sturm auf das Rathaus aufgefordert. Auf dem LzO-Platz zeigten die „Minis“, die Prinzengarde und die Juniorengarde ihr tänzerisches Können und ernteten viel Applaus.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Mit lauten Kanonenschüssen wurde „ Ritter Archibald“ traditionsgemäß aus seinem langen Schlaf geweckt. Anschließend zog die Galionsfigur des CCV an der Spitze des närrischen Volkes weiter zum Rathaus.

Das Prinzenpaar übernahm bis zum Aschermittwoch die Regentschaft in Cloppenburg und verkündete sein Regierungsprogramm, das vor allem bei den Kindern der Kreisstadt auf große Zustimmung stoßen wird. So forderten sie hausaufgabenfrei bis Aschermittwoch und verlangten, dass in Zukunft zweimal im Jahr Karneval gefeiert wird. Der Sommer-Karneval solle dann dem in Rio Konkurrenz machen, und hier fanden die Kinder dann auch bei den Erwachsenen rege Zustimmung. Außerdem forderten sie sechs Monate Ferien – und das zweimal im Jahr.

„Ritter Archibald“ erinnerte mit spitzer Zunge an einige durchaus närrische Aktionen der Stadtführung. Er erinnerte unter anderem an das „Jahr im Stau“, die Bürgermeisterwahl, die für „Dr. Fliege eine Qual“ gewesen sei, an fehlerhafte Straßenbeleuchtung und daran, dass in der frisch sanierten Osterstraße die Blinden in die Irre geführt werden.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.