Cloppenburg - Die im Durchschnitt 100 000 Kilometer langen, aus Venen und Arterien bestehenden Blutgefäße gelten als die Lebensadern unseres Körpers. Das ist auch der Grund, warum sie das Schwerpunktthema beim dritten „Forum Medizin“ bildet, zu dem das Cloppenburger St.-Josefs-Hospital am Montag, 16. Januar, ab 19 Uhr in die Stadthalle, Mühlenstraße 20 bis 22, einlädt. Der Einritt ist frei.
Unterhaltend
Bei dem öffentlichen Vortrags- und Informationsabend sollen allerdings keine trockenen Fachvorträge den Ton angeben. Vielmehr wollen Experten unterschiedlicher medizinischer Disziplinen Probleme vor Fachpublikum und Laien von möglichst vielen Seiten in Angriff nehmen. Es geht um eine Form von „Meditainment“ (Medizin kombiniert mit Unterhaltung). Darauf verwies Krankenhaus-Geschäftsführer Lutz Birkemeyer bei einem Pressegespräch.
Über das Forum Medizin hinaus plant die Klinik eine Fortbildungsreihe. Dazu zählen Kolloquien für Hausärzte ebenso wie ein monatliches Patientenforum, das sich im Jahresverlauf anschließt. Verantwortlich zeichnet jeweils das St.-Josefs-Hospital.
Bei der Auftaktveranstaltung in der Stadthalle spricht nach der Begrüßung durch Birkemeyer zunächst Prof. Dr. Joachim Schrader (Cloppenburg) zum Thema „Arterienverkalkung – Risiken erkennen und Gefäße schützen“. Die weiteren Referenten des Abends sind Dr. Andreas Pfeiffer (Oldenburg), der über Schwierigkeiten bei der in Deutschland weit fortgeschrittenen Schlaganfallbehandlung spricht, sowie Dr. Wojciech Klonek (Cloppenburg), der Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie der Schaufensterkrankheit (eine Form von Durchblutungsstörungen) vorstellt.
Das Programm beschließt Dr. Rainer Grove (Cloppenburg). Er geht der Frage nach, ob der Herzinfarkt im 21. Jahrhundert noch der Rede wert ist.
Zuhörer mit einbinden
Nach den Vorträgen ist eine Diskussionsrunde geplant. Dabei stehen die Experten den Besuchern Rede und Antwort.
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