Cloppenburg - Die Studienexkursion des „Freundeskreises Museumsdorf Cloppenburg“ hat die Teilnehmer dieses Mal ins Land der Hessen geführt. „Hessen gilt als das fachwerkreichste Bundesland Deutschlands. Nirgendwo sonst in Mitteleuropa prägt die Fachwerkbauweise das Bild von Städten und Dörfern stärker als gerade hier“, so die Organisatoren.

Los ging’s im kleinen Städtchen Freudenberg, im „historischen Siegerland“. Die Reisenden erfuhren, dass aus dem ehemaligen Fleckchen durch Eingemeindungen eine Stadt wurde. „Über den Abstecher im Siegerland fuhren wir zur Burgruine Greifenstein bei Herborn. Hoch über dem Dilltal gelegen präsentierte sich uns diese beeindruckende, landschaftsbeherrschende Höhenburg in spektakulärer Lage“, so die Reisenden. Sie sei mit ihrer einmaligen Silhouette und ungewöhnlich weitgreifenden Ausdehnung das weithin sichtbare Wahrzeichen an der A 45, der Sauerlandlinie. Unter anderem wurde die barocke Residenzstadt Weilburg an der Lahn, aber auch das „Freilichtmuseum Hessenpark“ besichtigt. Doch auch die Saalburg, ein ehemaliges, in großen Teilen rekonstruiertes römisches Kastell rückte in den Fokus sowie Frankfurt am Main. Vorbereitet und geleitet wurde die Exkursion wieder von Prof. Dr. Uwe Meiners und seiner Frau Ina. Da Prof. Dr. Uwe Meiners seit 20 Jahren das Museumsdorf leitet, ließ es sich der Freundeskreis nicht nehmen, ihm herzlich zu gratulieren und zum 20-Jährigen „für einen guten Tropfen“ zu sorgen.