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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Cloppenburg

Gemeinden erhalten kein Geld mehr

09.09.2010

CLOPPENBURG Die Städte und Gemeinden des Kreises Cloppenburg erhalten vom 1. Januar 2011 an keine Zuschüsse mehr vom Kreis für den Bau von kommunalen Sportanlagen. Das hat am Dienstag der Ausschuss für Kultur und Freizeit auf Antrag der CDU dem Kreistag bei einer Enthaltung zum Beschluss empfohlen.

„Wir erhoffen uns davon weniger Bürokratie“, erklärte Ausschussmitglied Bernhard Hackstedt (CDU). Bislang sei ein kleiner Teil der Kreisumlage über die Sportförderrichtlinien wieder an die Gemeinden zurückgeflossen. Einen großen Spareffekt sehen die Ausschussmitglieder indes nicht. Anträge würden in Zukunft dann eben nicht mehr von den Kommunen, sondern von den Sportvereinen selbst gestellt. Diese dürfen nämlich weiterhin Anträge stellen.

Förderungshöhe bleibt

Auch an der Förderungshöhe – maximal 15 Prozent der Bausumme bis höchstens 75 000 Euro – wurde nicht gerüttelt. Denn das ehrenamtliche Engagement solle nicht geschwächt, sondern gestärkt werden, fasste Rudolf Arkenau (SPD) die Stimmung im Ausschuss zusammen.

Einstimmig bewilligte der Ausschuss dem Kreissportbund (KSB) 30 000 Euro für 14 kleinere Instandsetzungs- und Baumaßnahmen von Sportvereinen im Kreisgebiet.

Der erste Spatenstich zur Sanierung der Außenanlagen bei der Sportschule Lastrup (NWZ  berichtete) soll am 20. September erfolgen, berichtete KSB-Chef und CDU-Ausschussmitglied Dr. Franz Stuke. Falls alles planmäßig laufe, könne die Einweihung Mitte Juni 2011 erfolgen.

Keine Ehrenamtskarte

Mehrheitlich abgelehnt wurde dagegen die Einführung einer Ehrenamtskarte. Wie berichtet, hatte Cloppenburgs Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese auf Beschluss des Rates der Stadt Cloppenburg vom 15. März 2010 einen entsprechenden SPD-Antrag auf Einführung einer Ehrenamtskarte in der Kreisstadt an den Kreis weitergeleitet. Denn – so die damalige Argumentation der CDU-Mehrheitsfraktion – eine sinnvolle Ehrenamtskarte mit vielen Rabattierungen könne es nur kreisweit geben.

Gemeinden bereits aktiv

Dies sahen die CDU-Ausschussmitglieder im Kultur- und Freizeitausschuss des Kreises genau andersherum. Der Kreis – so Hubert Hannöver von der CDU – erbitte bereits beispielsweise über die Juleica und das Schutzengelprojekt schon jetzt viel Unterstützung von Firmen und Institutionen. Dies dürfe nicht überstrapaziert werden. Außerdem würden bereits in vielen einzelnen Gemeinden die Ehrenamtlichen entsprechend gewürdigt.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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