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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Cloppenburg

Kindergarten-Neubau Ii: Keine schnelle Lösung in Sicht

03.06.2014

Cloppenburg Die Eltern der St.-Andreas-Kindergartenkinder, die seit Wochen für einen Start der überfälligen Neubauarbeiten kämpfen, sollten sich nicht allzu große Hoffnungen machen, dass es nun zügig losgeht. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs im Rathaus, zu dem am Montag Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese im Anschluss an eine Demonstration (siehe Bericht, Seite 31) vier Vertreter der Elternschaft eingeladen hatte.

Wie berichtet, geht es um ein Baukosten-Defizit von 187 500 Euro, das bereits vor Beginn der Arbeiten entstanden ist. Die Stadt verweist auf eine Deckelung ihres Zuschusses auf Basis des Baukostenindexes. Die Kirche als Bauträger beharrt darauf, dass der Kindergarten für diese Summe nicht zu realisieren ist und fängt deshalb nicht an.

Der städtische Zuschuss sei durch einen Ratsbeschluss begrenzt, an den die Verwaltung gebunden sei, erklärte Wiese im Hinblick auf ein Spitzengespräch, das an diesem Dienstagmorgen im Offizialat stattfindet. Für die Stadtverwaltung reisen Erster Stadtrat Andreas Krems, der zuständige Amtsleiter Reinhard Riedel und Schulamtsmitarbeiterin Martina Ewen nach Vechta.

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Auch Offizialats-Sprecher Dr. Ludger Heuer sieht keine schnelle Lösung kommen. „Wir stellen uns auf mehrere Verhandlungsrunden ein“, sagte er am Montagabend

Sollten die drei städtischen Verwaltungsmitarbeiter nach dem Gespräch in Vechta tatsächlich zu der Erkenntnis gekommen seien, dass der städtische Zuschuss nicht ausreicht, müssten sie der Politik eine entsprechende Empfehlung geben. Und diese durchläuft dann die gesamte Maschinerie – bestehend aus Fachausschuss, Verwaltungsausschuss und Rat. Und Letzterer tagt erst am 14. Juli.

Um nicht noch mehr Zeit zu verlieren, rät Wiese dem Offizialat dringend, umgehend den Bauantrag für den Neubau einzureichen, auch wenn der Baubeginn konkret noch nicht absehbar sei. Die Prüfung beispielsweise der Statik oder des Brandschutzes nehme schließlich „eine gewisse Zeit in Anspruch“.

Die Vorsitzenden des St.-Andreas-Elternrats, Anne Linschmann und Frank Jakubeit, kritisierten einmal mehr die Informationspolitik der Kirche. Weder von der Gemeinde noch vom Offizialat habe man konkrete Antworten auf drängende Fragen bekommen. Ins selbe Horn stieß auch Wiese. Er habe erst aus der Zeitung von den Finanzierungsproblemen gehört.

Der Verwaltungschef machte deutlich, dass der Kindergartenneubau – so denn jetzt irgendwann begonnen werde – nach dem Baukostenindex von 2014 abgerechnet werde. Bei Baukosten von 1,56 Mio. Euro und einer Kostensteigerung von sechs Prozent in zwei Jahren komme eine zusätzliche Summe von 93 600 Euro heraus, die bereits mehr als zur Hälfte das Defizit von 187 500 Euro erkläre.

Kritik übte Wiese an der kirchlichen Unterhaltungspraxis: „Uns macht es auch keinen Spaß, 40 Jahre alte Kindergärten abzureißen. Wenn wir so mit unseren Schulen umgehen würden . . .“

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Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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