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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Cloppenburg

Affäre: Krankenkassen erstatteten Seelsorge-Einsatz

05.02.2013

Cloppenburg Neue Entwicklung im Prozess des Kuratoriums der Cloppenburger St.-Josefs-Stiftung gegen Pfarrer em. Alfons Kühling: Durch die Zahlungen für seelsorgliche Tätigkeiten, die Kühling für Krankenbesuche, Unterricht in der Krankenpflegeschule oder Versehgänge aus der Klinikleitung erhalten hatte, ist dem Krankenhaus „kein Schaden“ entstanden. Das sagte jedenfalls der ehemalige Buchhalter, stellvertretende und kurzzeitig kommissarische Verwaltungsleiter des St.-Josefs-Hospitals, Peter Koschnik, am Montag im Zivilprozess vor dem Landgericht aus.

Wie berichtet, hatte das Kuratorium des St.-Josefs-Stifts als Träger des Krankenhauses Kühling auf Rückzahlung von rund 277 000 Euro für Zahlungen von 1996 bis 2007 verklagt. Dieses Geld hatte der ehemalige Dechant der Cloppenburger St.-Andreas-Gemeinde und Kuratoriumsvorsitzende des St.-Josefs-Stifts in bar erhalten.

Am Montag berichtete Koschnik, die Zahlungen seien im Krankenhaus ein „durchlaufender Posten“ gewesen und von den Krankenkassen in den Pflegesätzen erstattet worden. Offenbar änderte sich das ab 2002 mit der Neuregelung der Pflegesätze.

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In der Verhandlung hatten auch zwei weitere ehemalige Verwaltungsleiter des St.-Josef-Hospitals ausgesagt. Unisono bestätigten sie, von den Zahlungen gewusst zu haben, jedoch keinen förmlichen Beschluss des Kuratoriums darüber gesehen zu haben. Prüfer der Oberfinanzdirektion, des Finanzamts oder der (bischöflichen) Beratungs- und Prüfungsgesellschaft (Münster) hätten bezüglich der Zahlungen keinerlei Beanstandungen gehabt. Auch dem Offizialat „hätte diese Position bekannt sein müssen“, so Koschnik weiter.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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