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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

1000 Menschen grüßen Nikolaus

07.12.2015

Nikolausdorf Groß war die Anspannung der Kinder, die sich am späten Sonntagnachmittag zusammen mit ihren Eltern, Großeltern, Onkeln und Tanten auf dem Platz neben dem Pfarrheim in Nikolausdorf versammelten. Der Nikolaus kam auf Heimatbesuch. Weit mehr als 1000 Gäste begrüßten den Heiligen Mann, der in in einer weißen Kutsche zusammen mit seinen Engeln und Knecht Ruprecht angefahren kam.

Mit „Nikolaus komm’ in unser Haus“ wurde er vom Kinderchor „Die Ohrwürmer“ in Empfang genommen. Begrüßt wurde Sankt Nikolaus in seinem Heimatdorf von Garrels Bürgermeister Andreas Bartels (CDU) und dem Sprecher der Nikolausgemeinschaft, Wolfgang Engelmann. Auch Kaplan Aby freute sich über den Besuch.

In seiner Ansprache betonte der Nikolaus, dass er ein wohltätiger Mann sei. Den Besuchern machte er deutlich, dass auch in der Gemeinde Garrel in den vergangenen Monaten einige Flüchtlinge angekommen seien. In Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingscafé gab es deswegen 90 Tüten für die Hilfesuchenden in der Gemeinde.

Auf der Bühne trugen einige Jungen und Mädchen Gedichte vor. Im Anschluss gab es an der Kutsche für die Kleinen bunte Tüten mit Süßigkeiten. Auch an den zahlreichen Ständen gab es jede Menge Leckereien. Neben Glühwein, heißen Waffeln und frischen Champignons konnten sich die Besucher mit Bratwurst, Pommes und gebrannten Mandeln stärken.

Den Gottesdienst zum zweiten Advent, den Weihbischof Heinrich Timmerevers bereits am Morgen in der Herz-Jesu Kirche seines Heimatortes feierte, verfolgten nicht nur die circa 350 Gläubigen in der kleinen Kirche, sondern weit über 600 000 Menschen. Denn der WDR und der NDR übertrugen die Messfeier live im Radio.

Schon am Sonnabend war ein kleines Aufnahmeteam des NDR aus Hannover zur Generalprobe mit allen Beteiligten angereist und hatte die Kirche mit 14 Mikrofonen verkabelt. Sieben waren im Chorraum platziert, sieben weitere waren auf die Gemeinde und die Orgelempore ausgerichtet, wo der Frauenchor unter Leitung von Maria Lipski und der Männerchor unter der von Matthias Willenborg standen.

Timmerevers griff in seiner Predigt das Besondere seines Heimatortes auf. Seit 50 Jahren gebe es hier ein Büro, in dem mit Hilfe vieler Ehrenamtlicher jedes Jahr Tausende Kinderbriefe aus aller Welt an den Nikolaus beantwortet würden. „Lieber Nikolaus, denke mal in diesem Jahr auch an mich und schau aber vorher bei den vielen Flüchtlingen vorbei“, zitierte er einen Brief. Der Nikolaus sei das Vorbild in Nächstenliebe. „Würde der Nikolaus heute kommen, wäre er vermutlich bei den Flüchtlingen zu finden.“ „Lieber Nikolaus, kannst Du mal zu mir kommen“, las später zu den Fürbitten ein Mädchen einen Brief zweier Kinder vor, der in eine Bitte für Flüchtlinge eingebunden wurde.

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