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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

12 000 Jecken ziehen durch Lastrup

15.02.2010

CLOPPENBURG Die Musik war nicht zu überhören: Aus allen Ecken und aus den gewaltigen Boxen der Unzugswagen drönten die Bässe lauter Discomusik. Trotz des nasskalten Wetters waren rund 12 000 Feierwütige zum großen Karnevalsumzug nach Lastrup gekommen. Mehr als drei Stunden lang zogen die Party-Jünger durch die Ortsmitte, bis sie mit einsetzender Dämmerung in den Festzelten weiterfeierten.

Damit gehört der Lastruper Umzug weiter zu den größten karnevalistischen Veranstaltungen im Raum Weser-Ems. In diesem Jahr hatten sich 54 Umzugswagen angemeldet. Zusammen mit den Fußgruppen nahmen rund 2000 Personen am Umzug teil.

Für den Lastruper Karneval-Verein hatte sich der Arbeitseinsatz am Sonnabend also gelohnt. Um die Sicherheitsauflagen zu erfüllen, mussten Bürgersteige und Gehwege von Schnee und Eis befreit werden. So konnte der Umzug am Sonntag zur Freude aller planmäßig stattfinden.

Viele junge Besucher

Im Laufe der Jahre ist es für viele Gruppen aus den benachbarten Orten zur Tradition geworden, am Umzug in Lastrup teilzunehmen. Farbenprächtige Kostüme und aufwendig gebaute Themenwagen prägten auch in diesem Jahr den Umzug. Ein beeindruckendes Bild bot sich den Zuschauern, als sich die bunte Menschenmasse freudetrunken, aber mühsam durch die Straßen schob.

Auffällig: Besonders viele junge Besucher hatte der Karneval nach Lastrup gelockt. In schrill-bunten Verkleidungen begleiteten sie die Themenwagen oder standen am Straßenrand und jubelten den Umzugsteilnehmern zu. Und den rheinischen Vorbildern entsprechend bedankten sich diese mit reichlich Bonbons und anderen Süßigkeiten.

Wenngleich der Alkohol in Strömen floss, hielten sich die Auffälligkeiten in Grenzen. Die polizeiliche Aktion „Keine Kurzen für die Kurzen“ stand auch in diesem Jahr im Vordergrund und – verfehlte ihre Wirkung nicht. Allein fünf Trupps mit jeweils drei Mitarbeitern von der Polizei und dem Jugendamt kontrollierten Jugendliche unter 18 Jahren. So manch eine Flasche mit Hochprozentigem musste vor den Augen der Kontrolleure ausgekippt werden. „Wir wollten auch deutlich machen, dass wir den Jugendschutz ernst nehmen“, sagte Harald Nienaber von der Polizei Cloppenburg. Insgesamt 20 Polizeibeamte sorgten für den reibungslosen Ablauf des Umzuges.

Feiern bis in die Nacht

„Helau, helau“ war der bekannte und tausendfach gerufene Gruß. Trotz des unangenehmen Wetters herrschte eine tolle Stimmung, und die Besucher tanzten bis zuletzt ausgelassen auf den Straßen. Und auch in den Gaststätten und Zelten wurde ausgiebig gefeiert.

Gegen 17 Uhr erreichte der Umzug wieder seinen Ausgangspunkt an der Unnerstraße. Anschließend feierten die Teilnehmer in Festzelten noch lange weiter.

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