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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Musik: 40 Jahre Spielmannszug Garrel

26.09.2016

Garrel 1976, das Jahr, als Garrel ein neues Rathaus bekam. Das Jahr, seit dem man sich im Auto anschnallen muss. Das Jahr, indem Pastor Alfons Diekmann in Garrel den Spielmannszug Garrel ins Leben rief. Am Sonnabend wurde das 40-jährige Bestehen mit einem großen Konzert im Gasthaus Zum Schäfer gefeiert.

Pastor Diekmann ließ sich entschuldigen. Erschienen waren dagegen zahlreiche Ehrengäste, Eltern, Großeltern, Freunde, Förderer und Ehemalige des Spielmannszuges – und zwar so zahlreich, dass kein Platz im Saal frei blieb. Auch eine Abordnung des befreundeten Musikvereins aus Untereßfeld in Franken. Wolfgang Engelmann moderierte.

Er erinnerte an markante Punkte in der Geschichte des Spielmannszugs, die musikalisch dargestellt wurden. „Das Lieben bringt groß Freud“ war der erste Titel, der in der Kirche gespielt wurde - seinerzeit aber noch nicht nach Noten. Das war erst später bei den „Westernsongs“ der Fall. Der erste große von zahlreichen weiteren Erfolgen im Jahre 1996: mit der „Amorada cubana“ gewannen die Garreler Musiker beim Kreismusikfest den ersten Preis.

Mit den „Erinnerungen an den Zirkus Renz“ erinnerten die rund 30 Musikerinnen und Musiker an die Anschaffung des Marimbafones. Die Zeit der Big Band im Spielmannszug mit „neuem Sound“, so Engelmann, veranschaulichte ein ABBA-Potpourri. Die Big Band gibt es heute nicht mehr, dafür die 2007 gegründete Drumline. Das Safri Duo bot die Gelegenheit für den musikalischen Blick zurück. Das Lied „La Pup“ veranschaulichte den Schritt hin zu Orchester-Querflöten.

Mit Unterstützung von Kesselpauken startete man 2013 beim Kreismusikfest in der zweithöchsten Kategorie -ein Forrest-Gump-Potpourri wurde seinerzeit wie am Sonnabend gespielt. Dass die Musiker sich auch auf Show verstehen, zeigten sie bei „Axel F.“ aus Beverly Hills Cop. Gespielt wurde auf und an Barhockern. „Nessaja“ aus Tabaluga, Filmmusik aus Transformers und James Bond vollendeten den Abend, bevor Zugaben gefordert wurden.

Besondere Ehre für Dirigentin Christine Niemöller: Sie leitet nicht nur seit 25 Jahre den Spielmannszug, sondern ist seit 30 Jahren Mitglied. Dafür zeichnete der Spielmannszug sie mit dem Notenschlüssel in Gold aus. Auch der Kreismusikverband sowie der Landesmusikverband zeichneten Niemöller aus. 1500 Euro überreichte die St. Johannes-Schützengilde.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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