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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Akustischer Signalgeber soll Wild vor Mähtod retten

08.04.2015

Sedelsberg Bis auf den letzten Platz war der Versammlungsraum im Gasthof Deddens in Sedelsberg bei der Frühjahrsversammlung des Hegerings Scharrel besetzt. Nach der musikalischen Begrüßung durch die Bläsergruppe hieß Hegeringleiter Dr. Heinrich Norrenbrock mit Janine und Hartmut Hanekamp auch zwei neue Jungjäger willkommen.

Norrenbrock ehrte Eberhard Michler und Bernhard Tellmann für 50-jährige Mitgliedschaft in der Landesjägerschaft Niedersachsen. Theo Awick und in Abwesenheit Heinrich Wahl sind seit 40 Jahren Mitglied. Gerhard Hempen wurde für 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Norrenbrock berichtete über jagdpolitische Themen auf Bundesebene und insbesondere über die Einführung von bleifreier Munition. Auch über die Planung des neuen Jagdgesetzes für Niedersachsen und die geänderten Jagdzeiten sprach der Hegeringleiter. Wie beliebt die Jagd derzeit ist, zeige auch die Ausbildung von 68 Jungjägern im Kreis Cloppenburg.

Seinen Jagdkollegen schlug er zur Wildrettung akustische Signalgeber vor. Ein Flugroboter sei nur in den frühen Morgen- oder Abendstunden wirklich wirksam und mit dieser Technik lasse sich auch nur ein Teil des Gebietes abfliegen, sagte Norrenbrock. Die wirksamere und erheblich kostengünstigere Variante sei ein akustischer Signalgeber, der durch einen schrillen Ton das Wild warnen und vor dem Mähtod schützen soll. Auch zum Wolfmonitoring, zur afrikanischen Schweinepest und zur Anlage weiterer Blühstreifen informierte Norrenbrock. Des Weiteren sprach er über die aktuelle Situation zum Schießstand Ahlhorn, den die Jägerschaften Cloppenburg und Vechta 2013 gekauft hatten.

Die Jäger beschlossen eine Beitragserhöhung um zehn Euro auf jetzt jährlich 20 Euro.

Norrenbrock beunruhigte die hohe Zahl des Fallwildes beim Rehwild. Von den insgesamt 138 Rehen verendeten 24 als Fallwild. Weiterhin wurden 85 Hasen (Vorjahr 66), 69 Kaninchen (Vorjahr 56), 61 Füchse (59), zwölf Steinmarder (8), zwei Iltisse, sieben Hermeline, Nutria (5), 114 Fasane, 661 Ringeltauben, 55 Gänse, 189 Stockenten, 15 Waldschnepfen, 151 Rabenkrähen und 44 Elstern, neun Nilgänse und sieben Kormorane zur Strecke gebracht.

Schießobmann Hendrik Schrand benannte Bernd Kuper zum Hegeringmeister 2014. Aus der Bläsergruppe berichtete Obmann Willehard Dumstorff. Derzeit zählt die Bläsergruppe 18 Bläser, neue seien jederzeit willkommen. Hundeobmann Hermann Fugel berichtete, dass Johannes Griep, Theo Awick und Heinrich Wahl den Hundeführerlehrgang erfolgreich abgeschlossen haben.

Naturschutzobmann Eberhard Michler erläuterte die abgegebenen 50 Gehörne des Schalenwilds, darunter auch ein schwarzer Rehbock, die vermehrt in den Sedelsberger Revieren vorgekommen sind.

Stefan Schrand wurde zum Nachfolger von Matthias Laing zum Obmann für Öffentlichkeitsarbeit gewählt und Tobias Folkens zum Nachrücker für Bernd Kuper als Kassenprüfer.

Waidmann Eberhard Michler hielt einen Vortrag über „Natur hegen und pflegen“.

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