• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Was würde Jesus heute sagen?

03.07.2018

Altenoythe Ob neue „Lebeworte“ oder „Bibelstellen für krasse Zeiten“: Die Besucher der Gottesdienstreihe „Laboratorium – Gottesdienst anders“ am Wochenende suchten nach Gottes Wort in der Gegenwart. Die Veranstaltung in der Dreifaltigkeitskirche in Altenoythe stand unter dem Motto „Abstauben“. Die Bibel müsse „abgestaubt“ und ins Leben gebracht werden. Kirche und Menschen zu verbinden sowie die Sicht auf den Glauben zu entstauben lautete der Tenor.

Die Besucher – egal ob katholisch oder evangelisch – wurden dabei in den Gottesdienst miteinbezogen. Für sie war es hochinteressant, aus alten Bibeltexten herauszuklopfen, wie Gottes Worte heute lauten würde. Auf kleinen Karten konnten die Besucher aufschreiben, zu welchen Themen oder Problemen Jesus wohl heute sein „Ich aber sage euch…“ einwerfen würde. Anschließend wurden die Karten auf Wäscheständer gehängt.

Zur Einstimmung tauschten die „Putzfrauen“ Frieda (Sabine Orth) für die evangelische Kirche und Mia (Gabi Tepe) für die katholische Kirche in einem Rollenspiel ihre Erfahrungen über das „Abstauben“ in ihren Kirchen aus – und stellten fest, dass bei allen Unterschieden am Ende doch alle den gleichen Gott anbeten.

Im Gottesdienst wurde deutlich gemacht, dass Gott nicht durch Goethe oder Bestsellerautoren spricht, sondern die Bibel vielmehr in aktuelle Worte übersetzt werden müsse. Zudem hieß es, religiöse Überzeugen hätten nicht nur in der Vergangenheit zu Kriegen geführt und viel Leid mit sich gebracht. Religionsfreiheit sei ein hohes Gut, so Pastoralreferent Martin Kröger: „Das war in Deutschland nicht immer so.“ So wurde bei den Besuchern das Bewusstsein geschärft, dass es gut ist, miteinander zu reden und andere Religionen kennenzulernen, anstatt sich hinter Vorurteilen zu verschanzen. Kröger sprach von einem „erfüllenden Miteinander“.

Bei dem Gottesdienst wurde außerdem Pastoralassistentin Katharina Tranel mit einer Laudatio von Pfarrer Michael Borth verabschiedet.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.