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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

WETTBEWERB: Ausgezeichnetes Kulturerbe

04.12.2008

BOKELESCH Der Preis für Denkmalpflege der Niedersächsischen Sparkassenstiftung geht in diesem Jahr im Bezirk Weser-Ems an die aufwendig und liebevoll restaurierte Johanniterkapelle in Bokelesch. In einer Feierstunde in der Kapelle überreichte Martin Grapentin, Vorstandsvorsitzender der Landessparkasse zu Oldenburg, Urkunde und Preisgeld in Höhe von 6000 Euro.

„Die Restaurierung der Kapelle stellt einen wichtigen Baustein zum Erhalt der niedersächsischen Denkmallandschaft dar“, lobte Grapentin bei der Preisübergabe diejenigen, die sich für den Erhalt des aus dem späten 13. Jahrhundert stammenden Backsteingebäudes in der Vergangenheit eingesetzt haben. Dank der Initiative und des Engagements der Kirchengemeinde vor Ort und des Fördervereins der Kapelle konnte das Kleinod friesischer Klostergeschichte für nachfolgende Generationen erhalten werden. Die Kapelle in Bokelesch ist die einzige erhaltene Johanniterkapelle von einstmals 23 Johanniterklöstern im äußersten Nordwesten.

Die vom Oldenburger Architektenpaar Ejnar und Christine Tonndorf geleitete Restaurierung der Kapelle umfasste ebenso das Außenmauerwerk aus Backstein sowie den Innenraum. So wurde im Innenbereich der Kapelle das gotische Fußbodenniveau wiederhergestellt und die aus dem Jahr 1677 stammende Holzbalkendecke und die alten bleiverglasten Fenster aufwendig saniert.

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„Sieht man dieses Gebäude, so kann man nachvollziehen, wie sich Glaube manifestiert. Besser als in Bokelesch kann man sich Denkmalpflege nicht vorstellen“, lobte Michael Heinrich Schormann, stellvertretender Geschäftsführer der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, bei seiner Rede die Arbeit des Fördervereins und der Restauratoren.

Die lobenden Worte fanden ebenso wie das Preisgeld von 6000 Euro den Dank bei Pfarrer Miroslaw Piotrowski, Vorsitzender des Fördervereins, wie dem Architektenehepaar. Piotrowski nutzte die Gelegenheit, um auch den zahlreichen Spendern zu danken, die die Restaurierung des Kleinods der Kirchengeschichte erst ermöglicht hatten. „Wir freuen uns sehr über den Preis“, so der Pfarrer abschließend.

Thomas Neunaber Barßel/Saterland / Redaktion Münsterland
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