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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Maritimes Flair begeistert Gäste

28.08.2017

Barßel In Barßel wurde am vergangenen Wochenende wieder das weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannte Hafenfest gefeiert. Nach dem 10. Hafenfestlauf am Freitag und dem offiziellen Auftakt am Samstagnachmittag strömten am gestrigen Sonntag bei wunderbarem Wetter Tausende Menschen aus allen Himmelsrichtungen auf den Festplatz am Hafen, um das maritime, bunte Treiben zu genießen.

„Es ist der maritime Hit im Binnenland“, meinte der Vorsitzende des Touristikvereins Barßel-Saterland, Johannes Budde, in seiner Rede zur Eröffnung des 38. Hafenfestes in Barßel. Er gab dem Fest die Überschrift „Brückenbauer“: im praktischen und übertragenen Sinne. „Es ist ein Fest, das gefeiert wird. Hier begegnen sich die Menschen, kommen ins Gespräch und wollen fröhlich feiern“, so Barßels ehemaliger Bürgermeister.

Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Vereinen hatten sich auf dem Festplatz am Hafen eingefunden. In seiner Ansprache erinnerte Johannes Budde noch einmal an den tragischen Bootsunfall im vergangenen Jahr, bei dem zwei junge Menschen ums Leben gekommen waren. Das Hafenfest war damals abgebrochen worden. Mit einer Gedenkminute wurden beiden Verstorbenen gedacht.

Bürgermeister Nils Anhuth bezeichnete das Fest als gelebte Tradition. Er dankte allen Helfern, die zum Gelingen des Festes beitrügen. Pastor Thomas Perzul von der Evangelischen Kirche Elisabethfehn und Ludger Becker von der Katholischen Kirche Barßel war es vorbehalten, mit mehreren Glockenschlägen die 38. Auflage der maritimen Veranstaltung zu eröffnen. Gleichzeitig stach der Touristikverein-Vorsitzende Budde ein Fass Freibier an.

Auf der Außenbühne auf dem Festplatz rockten die Besucher nach der Musik der Gruppe „Sturmflut“. Auch Shantymusik erklang wieder. Die singenden Seebären unterhielten die Gäste mit Seemannsliedern und Seemannsgarn. Naturtalente wurden bei der Mini-Playback-Show und Kinderanimation gesichtet. Zum Abschluss gab es wie immer das Höhenfeuerwerk der Norddeutschen Kunstfeuerwerkerei.

Verhungern und verdursten mussten die Besucher auch nicht. Dafür sorgen zahlreiche Vereine mit ihren Ständen. Das maritime Flair mit dem Wasser und den vielen bunt geschmückten Booten im Hafen hat schon etwas Besonderes. So gesehen war Jens Lindstädt, Geschäftsführer der Touristik Barßel-Saterland, als Veranstalter rundum zufrieden: „In diesem Jahr hat endlich auch einmal das Wetter an allen drei Festtagen mitgespielt“, freute er sich.


Eine Bilderstrecke gibt es unter   www.nwzonline.de/fotos-cloppenburg 

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