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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Historie: Stumme Zeugen der großen Seefahrer-Geschichte

23.11.2019

Barßel An markanten Punkten in der Gemeinde wurden zur Erinnerung an die einst erfolgreiche Barßeler Seefahrerzeit (18. bis Mitte des 20. Jahrhunderts) Stockanker aufgestellt. Im Vordergrund steht das weit über die Grenzen Süd-Oldenburgs hinaus bekannte „Ankerdenkmal“ am Hafen. Weitere Stockanker unterschiedlicher Größe befinden sich vor dem Rathaus, beim Heimathaus und im Eingangsbereich des Katholischen Friedhofs am Mühlenweg, „wo viele ehemalige Kapitäne eine letzte Ruhestätte gefunden haben“, hat Heimatforscher Heinz Scheele recherchiert.

Hans-Wolfram Thieben vom Bürger- und Heimatverein Barßel hat den Stockanker auf dem Friedhof vom Grünbelag gereinigt und mit einem neuen Schutzanstrich versehen. Heimatforscher Heinz Scheele hat im Marine-Archiv recherchiert und zusammen mit Hans Kuhlmann ein „Info-Schild“ gestaltet, welches nun am unteren Ende des Stockankers angebracht wurde. Der Stockanker auf dem Friedhof gehörte zum Tross- /Versorgungsschiff „Elbe“ der Reichsmarine, Stapellauf 1923. Diese Versorgungsschiffe/Tender werden traditionell nach größeren deutschen Flüssen benannt und dienen der Flotte zur logistischen Unterstützung mit Kraftstoff, Ersatzteilen, Munition und Proviant.

Die Bundesmarine hat aktuell sechs Tender im Einsatz. Die neue „Elbe“ hat ihren Heimatstützpunkt in Warnemünde. Mitglieder des Bürger- und Heimatvereins haben es sich zur Aufgabe gemacht, in ehrenamtlicher Arbeit historisches Kulturgut zu pflegen und zu erhalten. Dazu gehören unter anderem die zahlreichen Barßeler Stockanker, so Scheele.

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In diesem Zusammenhang erklärte Heimatforscher und Autor Heinz Scheele, dass die Akademie der Wissenschaften und der Literatur „Regesta Imperii“ in Mainz, das zentrale Quellenwerk der deutschen und europäischen Geschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit im Form eines Regestenwerks, Publikationen von Heinz Scheele aus Barßel aufgenommen hat. „Es sind vier Einträge“, sagt Scheele. Davon habe er nichts gewusst, sondern er habe diese eher zufällig im Internet gefunden. Über den Bibliothekskatalog via Internet seien die Publikationen zugänglich.

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