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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Mächtig Theater und laute Töne

12.06.2019

Barßel Das Ensemble „Text-Fest“ aus Barßel kann an diesem Mittwoch auf den Tag genau auf ein zehnjähriges Bestehen zurückblicken. Alles fing im Jahr 2009 an. Es war der 12. Juni, da öffnete sich für das Text-Fest-Ensemble aus Barßel in der Kultur-Scheune erstmals der Vorhang. Inzwischen hat das beliebte Ensemble fünf Produktionen auf den Weg gebracht. Alles begann mit der Komödie „Schlafzimmergäste“ von Alan Ayckbourn im Sommer 2009. Mit dieser turbulenten Beziehungskomödie erspielten sich die ambitionierten Schauspieler schnell die Sympathien des Publikums.

Gleich im Jahr darauf brachte das Ensemble den Comedy-Thriller „Schau nicht unters Rosenbeet“ von Norman Robbins auf die Bühne. In dieser Schauerkomödie stand die Familie Henk im Mittelpunkt des Geschehens, deren Spezialgebiet Auftragsmorde war. Das Publikum hatte sieben Leichen innerhalb von rund zwei Stunden zu verkraften, war am Ende begeistert und dankte dem Ensemble mit Standing Ovations.

Mit der Aufführung der Kriminalkomödie „Die 39 Stufen“ von Alfred Hitchcock im Jahre 2013 stellte sich die junge Theatergruppe völlig neuen Herausforderungen. Zum einen waren von den acht Schauspielern über dreißig Rollen zu spielen, zum anderen gelang es dem Ensemble, die musikalische Komponente in die Produktion zu integrieren. Einen weiteren Schritt wagte das Ensemble im Jahre 2015, als zum ersten Male ein selbst geschriebenes Stück auf der Bühne der Kultur-Scheune gespielt wurde. Das Autoren-Duo Anna-Lena Siefken und Rainer Pagel hatte ein Jahr an dem Erstlingswerk „Berlinerleben“ geschrieben. Das Stück über die deutsch-deutsche Geschichte begeisterte das Publikum, die Zeitreise durch das geteilte und schließlich wiedervereinte Berlin wurde vom Publikum mit Standing Ovations bedacht. Die erfolgreichen Komponenten der bisherigen Theaterarbeit wurden im Jahr 2018 mit der Aufführung des Stückes „Nord West Wind“ fortgeführt. Geschrieben wurde das Stück erneut vom Autoren-Duo Siefken und Pagel, die musikalische Komponente wurde deutlich ausgebaut. Ramona Marks wurde diesmal als Sängerin gleich von drei Musikern aus dem Ensemble begleitet, nämlich René Lorenz (Gitarre), Christina Neumeister (Cajón) und Rainer Pagel (Tenor-Saxophon). In dem Stück ging es um die Pionierzeit der Windenergie im Nordwesten der Bundesrepublik.

Das ständig wachsende Ensemble hat noch viel vor. Im nächsten Jahr, wenn die Kultur-Scheune 20 Jahre alt wird, wird ein neues wieder selbst verfasste Stück auf der Bühne zu sehen sein. Dass dabei die musikalische Komponente nicht zu kurz kommen wird, dafür dürfte unter anderem Johannes Meiners-Hagen sorgen, der innerhalb des Ensembles eine Band gegründet hat. Für Emma Hogeback ist das Ensemble über die Jahre eine zweite Familie geworden, sie freut sich schon auf die nächsten zehn Jahre

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