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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Süßer die Glocken nie klingen

03.12.2019

Barßel Das neue Glockenspiel direkt über dem Hauptportal der katholischen Pfarrkirche Ss Cosmas und Damian in Barßel wurde am vergangenen Sonntag, dem ersten Advent, im Beisein zahlreicher Menschen feierlich durch Pastor Ludger Becker eingeweiht. Die feierliche Einweihung fand im Rahmen des lebendigen Adventskalenders der Gruppe „HaBaEli“ statt. Die Organisation wurde von der Kolpingfamilie Barßel übernommen. Musikalische Begleitschaft gab es durch die Chorgemeinschaft Concordia Barßel.

„Die Glocken rufen die Menschen zum Gottesdienst und zum Gebet. Am Morgen wecken sie uns. Am Mittag laden die Glocken zum Innehalten ein. Am Abend erklingen die Glocken zum Abendgebet und am Sonntag rufen sie zum Gottesdienst“, meinte Hans Geesen, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenausschusses. Er wünschte allen, dass die besondere Bedeutung der Kirchenglocken wieder neu erfahren werde und das tägliche Glockenläuten die Menschen aufs Neue ins Bewusstsein bringen möge.

Geesen erinnerte daran, dass durch die Sanierung des Kirchturms das historische Portal wieder hergestellt wurde. Der freie Raum über dem Turmeingang bot Platz für ein Glockenspiel. Die Idee dafür reifte auf einer Kolpingfahrt nach Goslar, wo sich viele Touristen gegen Mittag trafen, um dem Glockenspiel zu lauschen. „,Das brauchen wir für unseren Erholungsort auch’, schoss es mir durch den Kopf“, sagte Geesen. Kurzfristig wurde auch das Glockenspiel in Westerstede besichtigt. Sowohl Pfarrer Ludger Becker als auch Architekt Franz Dwertmann waren ebenso vom Vorschlag begeistert. „Aber auch die Bevölkerung. Das hat die große Spendenbereitschaft gezeigt“, freute sich Geesen.

Anschließend ließ Pfarrer Becker zum ersten Mal die zehn Glocken aus Bronze erklingen – die Besucher waren vollauf begeistert. Beim Auftakt des lebendigen Adventskalenders ging es um das Thema „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“. Die Tür ist zu einem bedeutenden Schlüsselbild für den Advent geworden. Türen und Tore sind ein fester Bestandteil in der Alltagswelt. „Türen öffnen – durch Türen gehen“, hieß es von den Kolpingschwestern und -brüdern des Barßeler Gesellenvereins. Anschließend gab es den gemütlichen Abschluss im Pfarrheim.

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