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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Junge Leute für Kolping gewinnen

08.07.2019

Barßel Familientreffen sind am schönsten, wenn möglichst viele Angehörige teilnehmen. So gilt das auch für die Kolpingsfamilien. Zum „Tag der Treue“ trafen sich am Samstag rund 300 Kolpingbrüder und -schwestern von der Nordsee bis zu den Dammer Bergen in der Aula im Schulzentrum Barßel, wo die Kolpingsfamilie Barßel das diesjährige Treffen der Seniorinnen und Senioren des Kolpingwerkes Land Oldenburg organisiert hatte.

Der „Tag der Treue“ war eingebettet in das „Plattdütsche Johr“ des Heimatbundes für das Oldenburger Münsterland, das die Gemeinde Barßel in diesem Jahr ausrichtet. Die Barßeler Kolpingfamilie hatte ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, das nicht nur von den angereisten Kolping-Senioren gut angenommen wurde, sondern auch in bester Erinnerung bleiben wird.

Orange-schwarz, die Farben von Kolping, dominierten beim Festgottesdienst in der Pfarrkirche Ss. Cosmas und Damian in Barßel, zelebriert von Diözesanpräses Franz Westerkamp, Pfarrer Ludger Becker und Diakon Clemens Hogeback. „Zeit nutzen, alles hat seine Zeit“, lautete das Motto des Diözesanpräses in seiner Predigt. „Was zählt ist jetzt. Nimm Dir jetzt die Zeit und tu was jetzt nötig ist“, so der Geistliche. Es ist ungewiss, was die Zukunft bringt. Auch in der heutigen Zeit gelte es, auf Gott zu vertrauen.

Beim anschließenden Festakt in der Aula des Schulzentrums hieß der Vorsitzende der Barßeler Kolpingfamilie, Hans Geesen, die Gäste willkommen und dankte den zahlreichen Helfern, die den „Tag der Treue“ und den Gottesdienst mit großem Engagement vorbereitet hatten. Das Treffen, so Barßels Vorsitzender, solle ein Dankeschön sein, für die Treue, die die Mitglieder den Kolpingfamilien entgegenbrächten. „Die Kolpingfamilien stehen immer noch der Kirche sehr nahe. Wir müssen nach vorne schauen und junge Leute für die Kolpingfamilien gewinnen, die durchaus auch Führungspositionen übernehmen sollten“, so Geesen. Denn ohne Adolph Kolping und sein Werk würde es ruhiger in den Kirchengemeinden werden. „Bleiben wir nicht unter uns, sondern werben wir für unsere Kolpingfamilie“, so Geesen.

Alfons Völkerding, Seniorenbeauftragter des Kolpingwerks, betonte in seinem Grußwort, dass es erfreulich sei, dass die Barßeler Kolpingfamilie den Tag unter die Plattdeutsche Sprache gestellt habe. Er dankte der Kolpingfamilie Barßel für die großen Bemühungen und Anstrengen, um diese Tag auszurichten. Bürgermeister Nils Anhuth dankte den Mitgliedern der Kolpingfamilie für die großartige Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung.

Mit Heinrich Siefer, Theologe der Katholischen Akademie Stapelfeld, hatte der Gastgeber einen versierten Kenner der plattdeutschen Sprache als Festredner gewinnen können. Sein plattdeutsches Thema lautete „Wi Christen käönt us fraien!“ Dabei hob Siefer hervor, dass Geld nicht alles im Leben sei. Mit Geld könne man keine Freunde kaufen und schon gar nicht Liebe. „Wor sikd aals bloß ümme Geld dreihet, dort dreihet sik faoken eineer uk bloß noch üm sik sülvest“, so Siefer.

Nach dem Festakt und dem gemeinsamen Mittagessen unternahmen die Gäste mit Bussen eine geführte Besichtigungsfahrt durch die Gemeinde. Einige unternahmen auch eine Schifffahrt mit der MS „Spitzhörn“. Eine Kaffeetafel, die musikalisch umrahmt wurde vom Shanty-Chor und dem Chor „Color“ aus Barßel endete ein wunderbarer „Tag der Treue“ in Barßel.

Im kommenden Jahr wird die Kolpingsfamilie Friesoythe das Treffen ausrichten.

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