• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Wenn kleine Piraten Pipi müssen

12.07.2018

Barßel Auf die Fertigstellung des neuen Traumspielparks mit großem Piratenschiff auf dem Gelände des Bootshafens in Barßel freuen sich viele: Die gleichnamige Initiative, aber auch Gemeinde, Eltern und Kinder. Der Bau geht zügig voran, zum Hafenfest soll der Park feierlich eröffnet werden.

So schön der neue Spielpark auch wird – innerhalb der Barßeler Bevölkerung sind vermehrt kritische Töne zu hören. Diese zielen allerdings nicht auf den Park selbst, sondern vielmehr auf die fehlenden sanitären Anlagen in diesem Bereich ab.

„Es kann doch nicht sein, dass ein Traumspielpark mit hohem Kostenaufwand gebaut wird und es dort keine sanitären Anlagen gibt, insbesondere keine Toiletten“, findet etwa Gerd Lucassen.

„Wenn man Tourismus will, dann muss man dafür auch die Voraussetzungen schaffen“, sieht es Josef Wagner ähnlich. Er sitzt im Rat der Gemeinde Barßel und ist Vorsitzender der Gruppe Bürgerfraktion/Grüne. „Wir hatten schon immer bemängelt und beantragt, dass unabhängig vom Bau des Traumspielparks im Bereich des Hafens weitere sanitäre Anlagen, eventuell verbunden mit einem kleinen Kiosk, gebaut werden sollten“, so Wagner.

Auch die CDU-Fraktion im Gemeinderat Barßel hatte das Thema Sanitäranlagen beim Bootshafen wiederholt gegenüber der Verwaltung angesprochen und im Ausschuss für Kultur, Sport und Tourismus Sanitäranlagen für den Traumspielpark gefordert, heißt es vom Fraktionsvorsitzenden Hans Eveslage. Er habe dies in einer Sitzung des Verwaltungsausschusses erneut thematisiert und erwarte nun, dass beim Spielpark Sanitäranlagen „nachgerüstet“ würden. Ob es allerdings im Nachhinein dafür noch Zuschüsse wie für den Spielpark geben kann, müsse geklärt werden.

Ratsherr Josef Wagner kritisiert zudem, dass die Toiletten im hinteren Bereich des Restaurants Queen auf Texas meist geschlossen seien.

Bürgermeister Nils Anhuth gab hier Entwarnung: „Es hat kleine Differenzen mit dem Inhaber gegeben. Aber die sind ausgeräumt und die Toiletten sind wieder für Jedermann geöffnet.“ Ohnehin seien in der Verwaltung Überlegungen angestellt worden, wie das Problem mit den Toiletten gelöste werden könnte. „Unser Vorschlag sieht vor, dass im Bereich des Anlegers der Museumstjalk Angela von Barßel ein Sanitärgebäude entsteht. Das liegt dann zentral auf dem Hafengelände. Nach der Sommerpause werden wir unsere Idee dem entsprechenden Ausschuss des Gemeinderates zur Beratung vorlegen“, erklärte Bürgermeister Anhuth. Dann müsse man sehen, wie entschieden wird.

Weitere Nachrichten:

CDU | Hafenfest

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.