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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Begeisterung für Friesoythe weitergeben

25.02.2017

Friesoythe Die Geschichte des Ortes, in dem man lebt, kennen, wissen, welche Geschichte hinter den Gebäuden im Ort steckt, das hat Gästeführerin Margot Ohms schon immer interessiert. Doch bis Anfang der 1990er-Jahre gab es nur wenig Angebote, bei denen man etwas über die Geschichte Friesoythes und der Region im Rahmen einer Führung erfahren konnte.

„Als Anfang der 1990er-Jahre Kurse angeboten wurden, in denen man etwas über die Region und ihre Geschichte gelernt hat, war ich sehr interessiert und habe mich angemeldet“, erinnert sich Ohms. Der Gedanke, das Wissen auch als Gästeführerin weiterzugeben, spielte für sie zunächst nicht die tragende Rolle: „Ich war einfach neugierig auf die Region, in der ich heimisch geworden bin.“

Seit 1992 Gästeführerin

Doch als der Bedarf an Gästeführerinnen wuchs und Ohms auch gefragt wurde, ob sie sich eine solche Tätigkeit vorstellen könne, sagte sie 1992 zu und führt nun seit 25 Jahren interessierte Menschen durch Friesoythe und Umgebung tätig.

Ohms ist in Friesoythe heimisch geworden, aufgewachsen ist sie in Goslar: „1968 bin ich dann mit meiner Familie nach Nordenham gezogen, ehe wir 1972 nach Friesoythe gekommen sind, nachdem mein Mann einen Arbeitsplatz beim Siemens-Leitungswerk bekommen hat“, erinnert sich Ohms. Seit 45 Jahren lebt sie nun in der Eisenstadt.

Die Gästeführerin bietet, wie ihre Kolleginnen, verschiedene Führungen an: „Wir haben die Stadtführung, eine detaillierte Führung mit historischem Hintergrund und Geschichten, eine Führung um die Talsperre, aber auch Rad-und Bustouren“, erklärt Ohms.

Das Publikum ist verschieden, berichtet sie weiter: „Wir haben auch viele Einheimische, die mehr über ihren Ort erfahren möchten. Besonders erstaunlich finde ich, wenn wir von Gruppen gebucht werden und ein bunt gemischtes Publikum haben.“ Bei den Teilnehmern handelt es sich teilweise um ehemalige Schüler, aber auch um ganze Familien, die zur Familienfeier eine Führung buchen. Auch Busunternehmen fahren zur Talsperre, weil viele Leute dort eine Gästeführung unternehmen wollen.

Neu für Einheimische

Auch Einheimische können Einiges erfahren, was sie vorher noch nicht wussten. Zum Beispiel, dass auf der Soestebrücke an der linken und rechten Seite je eine Skulptur abgebildet ist. Dabei handelt es sich um Metallstäbe, an deren Spitzen Stahlstreben Kreisförmig abzweigen. Auf der einen Seite bilden sie einen offenen Halbkreis, auf der anderen einen geschlossenen Kreis. „Dies steht für die alte Zunft, die abgeschlossen ist, und die neue Zunft, die beginnt“, erklärt Ohms.

Wichtig als Gästeführerin sei, sich immer weiter zu bilden: „Man muss informiert sein, was im Ort passiert und die Hintergründe kennen“, weiß Ohms. Die Gästeführungen sind für sie ein Hobby, dem sie gerne nachgeht: „Ich gebe meine Begeisterung für Friesoythe gerne weiter und informiere andere über die Stadt, in der ich lebe“, betont Ohms.

Nils Coordes Redakteur / Newsdesk
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