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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

MUSIK: Bei Dit & Dat steht Spaß im Vordergrund

08.06.2005

Dit & Dat wäre fast als „Sechskant“ oder „Philos“ angetreten. Im ersten Jahr waren es nämlich sechs Männer, fast alle aus dem Kant-Gebiet. Dann gesellte sich Ulrich Strickling hinzu und brachte irische Musik mit. Inzwischen wohnt er auch im „Philosophen-Viertel“. Er ist nicht nur Banjo-Spieler und einer von drei Lead-Sängern, sondern auch der Fachmann für den Bandsound.

Daran dachte vor zehn Jahren niemand. Die Combo traf sich abends reihum in Wohnzimmern, Küchen oder Kellern. Ziel war, etwas „Hausmusik“ für den Eigenbedarf zu spielen und vielleicht ab und an mal ein Ständchen zu bringen. Jeder klemmte sich sein Instrument unter den Arm, rauf aufs Fahrrad und in der Nachbarschaft drei Lieder zum Besten geben. Dafür gab’s zur Belohnung für jeden zwei Bier, und alle waren zufrieden.

Schlagzeuger Heribert Magh hatte nämlich gerade nach 17 Jahren „Mucke“ auf Schützenfesten und anderen Partys mit dem Nachtleben am Wochenende abgeschlossen. Für Gitarrist und Leadsänger Reinhard Moormann dagegen war es ein willkommener Neuanfang nach seiner aktiven Fußballerzeit. Christoph Koopmeiners hatte sich als Student ein gebrauchtes Saxophon gekauft, dass aber bereits einige Jahre auf dem Dachboden verstaubte, weil er noch nicht die Gelegenheit zum Spielen in einer Gruppe gefunden hatte.

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Wenn „Dit & Dat“ am Freitag im „Limerick“ oder auch sonst andernorts auftritt, reicht das Fahrrad als Transportmittel längst nicht mehr aus. Ein Bulli sowie ein PKW-Combi werden voll gepackt. Ein drittes Auto kommt für die Musiker hinzu. So kurvt die Combo auch einmal im Jahr in ihr Männer-Wochenende, um Musik zu machen und die Seele baumeln zu lassen.

Bei solchen Touren und verschiedenen Auftritten werden die „sieben Zwerge“ nicht selten gefragt, wo eigentlich Schneewittchen ist. Eine Sängerin würde der Band doch gut zu Gesicht stehen. „Da waren wir uns immer einig“, erklärt Gitarrist und Leadsänger Alfons Reinkemeier amüsiert. Eine Sängerin würde an den Probeabenden wohl nur ablenken. „Dass die reine Männertruppe immer noch existiert, liegt nicht nur an der Freude, gemeinsam zu musizieren. Wir verstehen uns auch sonst gut. Es gibt keine Hierarchie in der Gruppe, und wir haben gelernt, bei allem Respekt mit den Macken der anderen locker umzugehen.“

Rund 100 Titel hat Gitarrist, Chronist und Manager Lammert Gerdes gelistet, die „Dit & Dat“ in den vergangenen Jahren erarbeitet haben. „Das sind alles Lieder, die kaum noch jemand zu Hause in den CD-Player legt oder im Radio hört“, sagt Gerdes. „Werden sie aber live auf einer Party gespielt, freut sich jeder und geht mit. Egal, ob das nun ,Mrs. Robinson‘ ist oder ,Schuld war nur der Bossa Nova‘, ob ,Cottonfields‘ oder ,Reeperbahn‘.“

Die Hobbymusiker sind froh, immer einen Profi in ihren Reihen zu haben. Seit zweieinhalb Jahren sorgt Bassist und Keyboarder Martin Greten anstelle von Lutz Penning für die richtigen Akkorde und Harmonien, wenn ein Song während der Proben mal schief rüberkommt.

Selbst wenn beim Auftritt der Band mal ein Ton daneben geht oder ein Einsatz nicht auf den Punkt kommt, für „Dit & Dat“ steht die Freude an der Musik im Vordergrund. Das, so glauben die Sieben, habe auch immer das Publikum erkannt. „Nur wenn wir Spaß an der Musik haben und das auch zeigen, haben die Zuhörer einen schönen Abend“, weiß Heribert Magh. „Und wir haben fast immer Spaß.“

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