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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Besuchsdienst hilft Inhaftierten

29.12.2015

Cloppenburg Es ist mehr als 30 Jahre her, dass sich unter dem Dach des Sozialdienstes katholischer Frauen und Männer (SKFM) Cloppenburg ein Besuchsdienst gegründet hat, der sich um inhaftierte Frauen kümmert. Ihr Ziel ist es, den Frauen, die in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Vechta einsitzen, Kontakt zur Außenwelt zu ermöglichen.

Die Mitglieder des Besuchsdienstes erzählen aus ihrem Leben, plaudern über Alltägliches, nicht zuletzt, um ein Bild zu vermitteln, wie beispielsweise ein Familienleben aussehen kann. Eine Art Mut machen – ohne erhobenem Zeigefinger. Doch auch gemeinsame Bastel- und Spielabende, Kino- und Klönnachmittage sowie andere Aktivitäten stehen auf dem Programm. Zu den Jahreshöhepunkten der karitativen Arbeit gehört ein Besinnungsabend in der Salesianer Jugendbildungsstätte „Haus Don Bosco“ in Calhorn.

Die Treffen werden zweimal im Monat im Sitzungssaal des Offizialats in Vechta ausgerichtet. Rund 15 inhaftierte Frauen nehmen regelmäßig daran teil. Sie werden von Beamten der JVA zu den Treffen begleitet. Dass der Zusammenhalt des Besuchsdienstgruppe groß ist und die Truppe ein gutes Team, zeigte sich auch bei der Jahresabschlussfeier im Pfarrheim St. Augustinus in Cloppenburg, an der auch inhaftierte Frauen teilnehmen durften. Es wurden Geschichten vorgetragen und gemeinsam Lieder gesungen. Für eine besondere Überraschung sorgte der Shantychor „Die Mühlenbachschippers“ mit weihnachtlich-maritimem Programm.

Viel Lob und Anerkennung für ihr Engagement am Nächsten erhielten die Damen und Herren des Besucherdienstes vom Vorsitzenden des SKFM, Wilfried Oelmann. Mit einem Blumenstrauß bedankte er sich besonders bei Bärbel Dasenbrock und Marianne Weber für ihr 30-jähriges und bei Christa Mönning für ihr zehnjähriges ehrenamtliches Engagement. Waltraud Körner, die ebenfalls seit zehn Jahren dabei ist, konnte nicht an der Feier teilnehmen.

Die stellvertretende Leiterin der JVA Vechta, Petra Huckemeyer, betonte in ihrem Grußwort den hohen Stellenwert der Besuche beziehungsweise der Aktivitäten für die Inhaftierten. Ihr Dank galt auch den Beamtinnen, die die Gruppen des Besuchsdienstes zum Teil seit Jahren begleiten.

„Der Besuchsdienst des SKFM hält der JVA für Frauen seit über 30 Jahren die Treue. Ein derartiges Engagement über einen so langen Zeitraum, das allen widrigen Umständen – wie der zum Beispiel nicht zu unterschätzenden Konkurrenz durch das Fernsehen – erfolgreich trotzt, verdient besondere Anerkennung“, so Huckemeyer gegenüber der NWZ .

Infos erhalten Interessierte unter Telefon  0 44 71/8 14 44.

Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Westerstede
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