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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Konzert In Beverbruch: Der etwas andere Weg zur Maria

02.03.2020

Beverbruch Marienverehrung kennen viele Gläubige als Fürbittgebet vor ihrem Bild, durch Entzünden einer Kerze oder als Wallfahrt. Einen ganz anderen Weg geht Matthias George mit dem „Pop-Oratorium Maria“. Mit dem Projektchor der katholischen Herz-Jesu-Gemeinde Ahlhorn und einem kleinen Orchester schuf der Dirigent eine ganz andere, ökumenische Form, das Leben der Gottesmutter darzustellen, als viele es sonst kennen. Alle Besucher in der bis auf den letzten Platz besetzten Beverbrucher Kirche Sankt Josef gingen diesen anderen, neuen Weg jetzt begeistert mit.

Die Musik stammt von Siegfried Fietz, einer der Ersten, die neue geistliche Lieder geschrieben haben. Matthias George hat für das Oratorium einen eigenen Orchesterpart geschrieben. Er ist der musikalische Leiter, dirigiert an seinem Keyboard unauffällig, was der Aufführung entsprach. Die Musik und der Gesang, mal solistisch, dann wieder chorisch, und die Texte wurden zur Einheit. Ein Erzähler verband die Stationen des Lebens Jesu miteinander, die Lieder spiegelten das ganze Leben Marias mit ihrem Sohn Jesus wieder. Zweifel, Glaube und die Antwort Marias fanden sich in den Texten und in den Liedinterpretationen wieder.

„Meine Seele erhebet den Herrn“ sang Stephanie Gräwert, die den Part der Maria übernahm. Dabei gelang es ihr, den Inhalt und den Gesang überzeugend und glaubwürdig zu verbinden. Gesang und Einstellung wurden unterstützt vom Chor und Orchester: „Denn wir warten auf dein Kommen“. In der Verkündigungsszene war die Stimme des Erzengels Gabriel zu hören. Die Stimme aus dem Off, der Sologesang, die Musik und der Gesang waren so aufeinander abgestimmt, dass vom Erschrecken der Gottesmutter bis hin zur Annahme der Botschaft auch für das Publikum Überzeugungsarbeit geleistet wurde.

Die Verkündigungsszene endet mit einem Bekenntnis: „Wir glauben und hoffen, der Himmel ist offen“. Bei der Herbergssuche war ein Bezug zur Gegenwart gewollt. „Kein Platz in dieser kalten Nacht“ – das trifft Millionen Flüchtlinge in diesen Tagen. „Schutzlos sind die Kinder in dieser grausamen Welt“, sorgt sich Maria, „da ist kein Trost, denn sie sind tot!“ So schlägt das Pop-Oratorium bedrückende Töne an, wird zur Brücke zum Heute. Dagegen setzen die Hirten ihre Hoffnung mit dem „Ehre sei Gott“ und einem jubelnden „Halleluja“.

Das Leben Jesu in Nazareth, das Unverständnis über seine Lehre sogar in der eigenen Familie, die Ereignisse im Tempel und auf der Hochzeit zu Kana – alle Lebenssituationen Marias mit ihren Fragen, Zweifeln, aber auch Hoffnungen und Wahrheiten wurden überzeugend durch den Chor und das Orchester interpretiert,

In dieses Bild passt auch, dass nach dem Konzert Spenden für eine Mädchenschule in Moldawien gesammelt werden, das missbrauchte Mädchen aufnimmt.

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