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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Bilder spiegeln Gefühle wider

09.06.2017

Cloppenburg „Die Atmosphäre hat mir gut gefallen. Beim Malen war ich anfangs nervös. Doch bald habe ich mir mehr zugetraut, und dann ging es mir besser.“ So beschreibt Jurij Siemens an diesem Donnerstag seine Erfahrungen, die er bei einem inklusiven Kunstprojekt für psychisch Kranke im Haus Bethanien, Kirchhofstraße 14, gesammelt hat.

Ziel des Angebots, das in dieser Form in Cloppenburg eine Premiere darstellt, war es, Verbindungen mit nicht Erkrankten zu schaffen. Initiiert hatten das vom Kulturforum Cloppenburg geförderte Projekt die Tagesstätte für psychisch Kranke, die Praxis für Ergotherapie im Gemeindepsychiatrischen Zentrum (GPZ) sowie die Kontaktstelle im Haus Bethanien.

Für den Herbst planen die Verantwortlichen ein weiteres inklusives Projekt. Es schließt die Bereiche, Kunst, Theater und Kultur ein. Vorgesehen sind Angebote an verschiedenen Standorten im Landkreis Cloppenburg. Ein Antrag auf finanzielle Förderung der Initiative durch die „Aktion Mensch“ läuft bereits.

Unter der Leitung der Diplom-Kunsttherapeutin Lena Wulfers haben sich Siemens sowie sieben weitere Frauen und Männer mit psychischen Erkrankungen an acht Donnerstagen getroffen. Im zu einem Atelier auf Zeit ungestalteten Fernsehzimmer des Hauses Bethanien waren sie eingeladen, zu malen und zu zeichnen. Künstlerische Vorerfahrungen mussten die Teilnehmer keine mitbringen. Vor Ort lernten sie verschiedene Techniken kennen. Bei freier Motivwahl experimentierten die Teilnehmer mit Werkstoffen wie Acryl- und Aquarellfarben oder Bleistiften, zumeist auf Leinwand. Auf den Bildern zu sehen sind unter anderem Blumen, eine Mutter mit Kind oder eine afrikanische Frau.

Eine Glastür zum im Haus der Kontaktstelle untergebrachten offenen Tagescafé bot dessen Gästen die Möglichkeit, den Projektteilnehmern über die Schulter zu schauen – so entstanden Verbindungen. So brachte beispielsweise ein Cafébesucher, der selbst seit längerer Zeit malt, eines Tages eigene Arbeiten mit und tauschte sich darüber mit den Projektteilnehmern aus.

Eine Ausstellung von im Verlauf des Projekts entstandenen Arbeiten ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Besucher sind zu den Café-Öffnungszeiten montags bis freitags von 10 bis 13 Uhr und von 16 bis 19 Uhr sowie samstags, sonntags und feiertags von 14 bis 17 Uhr willkommen.


Mehr Informationen auch unter   www.kontaktstelle-cloppenburg.de 
Christoph Floren Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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