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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

„Hjertelig velkommen“ in Bösel

08.09.2017

Bösel „Hjertelig velkommen“: Herzlich Willkommen Dänemark, hieß es auf der Eröffnung der 55. Euro-Musiktage in Bösel am Donnerstagabend. Dass das Land Gastland der Eröffnung war, zeigte sich nicht nur an den drei beteiligten Musikgruppen aus Dänemark. Auch die Festrednerin stammt aus Dänemark: Vibeke Helsinghoff, die die Euro-Musiktage aus eigener Anschauung erlebt hat und darüber viel zu berichten wusste. Dänische Volkstänze zeigte die Gruppe „Foreningen for Uldjydernes Folkedanserfestival“, bevor Bürgermeister Hermann Block, Präsident des veranstaltenden Euro Bösel e.V. im Festzelt zahlreiche Gäste, darunter Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik, Kirche, begrüßte. Die 1. Vizepräsidentin des sächsischen Landtages, Andrea Dombois, war ebenfalls dabei. Sie hatte Block beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr in Dippoldiswalde kennengelernt. Die Partnerstadt Bösels wurde durch eine Delegation um Oberbürgermeister Jens Peter vertreten. Und auch Flüchtlinge aus der Gemeinde und Mitglieder der Steuerungsgruppe „Flüchtlingshilfe in Bösel“ nahm an der Eröffnungsfeier teil.

„Musik verbindet und überwindet Grenzen“, sagte Block. Dafür bildet Bösel an diesem Wochenende ein hervorragendes Beispiel: „Wir erwarten an diesem Wochenende über 1000 Musiker aus sieben Nationen und wollen mit unserem Programm für ein friedliches Europa und für Völkerverständigung in der ganzen Welt werben.“

Denn es gehe nicht alleine darum, gemeinsam zu musizieren, sondern auch darum, voneinander zu lernen, Berührungsängste abzubauen, Toleranz,Respekt sowie Integration zu leben. „Diese Inhalte“, so Block, „stehen in diesem Jahr, nicht zuletzt aufgrund vergangener und aktueller terroristischer Anschläge, ganz vorne.“

Landrat Johann Wimberg sprach von einer „traditionsreichen Veranstaltung mit Alleinstellungsmerkmal“, die auch in ihren Dimensionen beeindruckend sei. Das Musizieren genieße im gesamten Landkreis hohen Stellenwert – „ein kulturelles Pfund, mit dem wir durchaus wuchern dürfen“. Internationale Völkerverständigung könne man in Bösel in den nächsten Tagen hautnah erleben.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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