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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Gänsehautmomente in der Böseler Pfarrkirche

02.12.2019

Bösel Der Gemischte Chor Bösel feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen. Als ein Glanzlicht in die Geschichte eingehen wird sicher das Adventskonzert, zu dem der Chor am Samstagabend in der gut besuchten St.-Cäcilia-Pfarrkirche eingeladen hatte.

Dem Chor unter dem Dirigenten Adrian Langer gelang es, das Motto „Jubilate Deo“ mal heiter, mal beschwingt oder stimmungsvoll umzusetzen. Dazu trugen auch die Solisten Dr. Peter Oltmann, Claudia Grafe, Marlies Mammen, Monika Pille, Christine Grafe, Dr. Alexander Grafe, Eva-Maria Speckmann-Mammen sowie Margret Apke-Jauernig bei.

Den Auftakt machte das prachtvolle „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“. Und hier, wie bei allen Stücken, spürte man das gemeinsame Streben nach Textnähe und Authentizität. Die präzise Abstimmung zwischen den Stimmen beeindruckte. Die zahllosen Übungsabende für Chor und Solisten zahlten sich aus. Souverän begleitete Andreas Possehn am Klavier. Ruth Mammen begleitete mit der Querflöte, brillierte aber auch als Solistin, wie beim „Air bohemien russe“ von Wilhelm Popp: Mit weichen, fließenden Tönen zog sie die Zuhörer in ihren Bann.

Tochter Mia Mammen, gerade mal 13 Jahre alt und schon Mitglied im „Jugendsymphonieorchester Oldenburger Münsterland“, ließ gleich an zwei Instrumenten aufhorchen: An der Geige sorgte sie mit dem Vivaldi-Konzert G-Dur für Gänsehautmomente und am Klavier bot sie mit Beethovens „Mondscheinsonate“ eine elegante Intonation in sauberem und stilsicherem Spiel.

Dirigent Adrian Langer zeigte an der Lobback-Orgel, seine Expertise. Er schaffte es mit seinen virtuosen Improvisationen, das Schwermütige und ebenso Heiter-Unbeschwerte durch den Kirchenraum klingen zu lassen, ein Stück von atemberaubend komplizierter Architektur.

Allen Akteuren gemeinsam ist ein Adventskonzert gelungen, das Ohren und Gefühl für die hoffnungsfrohe Botschaft der Stücke öffnete und für eine Pause im Alltagstreiben sorgt. Mit dem mächtigen „O Komm, o komm, Emanuel“ ging ein kontrastreiches, bewegendes Konzert zu Ende, für das sich das Publikum mit stehendem Applaus bedankte.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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