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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Aktion: Rudelsingen bei Fackelschein im Fußballstadion

23.12.2017

Bösel Hoffnung und Spannung bestimmten in den vergangenen Tagen die Gemütslage des Organisations-Teams für das „1. Garreler Weihnachtssingen“. Maria Schöning, Karina Janßen, Doris Ferneding und Hubert Looschen hoffen, dass sie alles bedacht haben und es an nichts fehlt. Spannung herrscht bei der Frage, wie viele Sängerinnen und Sänger kommen. Ob es die geschätzten 300 Gäste werden, kann an diesem Samstagabend, 23. Dezember, um 18.30 Uhr beantwortet werden, wenn das erste Weihnachtssingen im Stadion des BV Garrel an der Schulstraße beginnt.

Eingeladen sind Jung und Alt. „Herzlich willkommen sind auch alle, die von sich glauben, dass ihr Gesang nicht so gut ist“, lädt Maria Schöning ein. Ein nicht so guter Gesang werde von der Mehrheit kompensiert.

Die Besucher erhalten beim Eingang ein kleines Heft mit den Texten adventlicher und weihnachtlicher Lieder. Die Gäste sollen Platz nehmen auf der Tribüne. Empfohlen wird, eine Kerze oder eine kleine Taschenlampe mitzubringen, weil die Tribüne nicht ausgeleuchtet wird. Adolf Exner wird mit seinem Akkordeon gemeinsam mit Sängerinnen und Sängern des Gesangvereins „Cäcilia“ den Ton angeben und den Gesang begleiten. Die Besucher bestimmen, welche Lieder aus der Liedsammlung gesungen werden sollen.

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Anne Behrens wird eine Weihnachtsgeschichte vorlesen, Musiker der „Packsband Band“ spielen zwischendurch adventliche und weihnachtliche Melodien in das Dunkel hinein. Für ein wenig Licht sorgen Fackelträger und Feuerschalen.

Das Singen soll etwa eine Stunde dauern. Dann besteht die Möglichkeit, einen Glühwein oder einen alkoholfreien Punch zu trinken und eine Bratwurst zu essen. Für die Heißgetränke wurden spezielle Tassen bestellt. Gemeinsam singen ist das Bestreben des Orga-Teams. Wenn aus dem Verkauf ein Erlös übrig bleibt, wird der aufgeteilt auf die Jugendabteilung des BV Garrel und auf die „Garreler Bürgerstiftung Lüttke Lüe“.

Ein Weihnachtssingen im Stadion zelebriert seit 20 Jahren der Fußball-Zweitligist Union Berlin. Dort hat das Singen ein so großes Interesse bewirkt, dass Eintrittskarten ausgegeben werden müssen. Das Stadion „An der alten Försterei“ wird auch in diesem Jahr wieder ausverkauft sein. Es hat 22 000 Plätze.

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