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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Borsla Vereinigung: Literarisches Mosaik auf Platt

11.11.2019

Bösel Der niederdeutsche Autor Dr. Wilko Lücht aus Trier hat den den 23. Borsla-Preis der Böseler „Borsla Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur“ erhalten. Die Preisverleihung fand am Samstagabend in einer Feierstunde im Heimathaus in Bösel statt. Die Urkunde überreichte unter dem Beifall der vielen Gäste der Vorsitzende der „Borsla-Vereinigung“ Dr. Josef Willer.

Neben der Auszeichnung freute sich der Preisträger über 2000 Euro. Der 37-jährige Schreiber erhielt den Preis für sein „literarisches Feature“ „Folrich Heinen Cordes of Wat wi wat in d’ Reken hebben“. Das Stück wurde aus einigen Dutzend Einsendungen von der Jury ausgesucht. Jurymitglied Erhardt Brüchert war in seiner Laudatio hellauf begeistert. Erstmals in der 23-jährigen Geschichte des plattdeutschen Wettbewerbs war das Votum für einen Preisträger, der im ostfriesischen Warsingsfehn geboren wurde, einstimmig.

Dabei habe er bei der ersten Lektüre noch gedacht: „Ist dat hier Literatur oder kann dat weg?“ Als er aber den hoch komplizierten Textaufbau nach mehrmaligem Lesen verstanden habe, sei er eingefangen gewesen „von der Spannung, den verschiedenen Perspektiven, der exakten und wunderbaren ostfriesischen Sprache und von der hintergründigen Handlung“. Aus einem Feature habe Lücht ein „interessantes literarisches Mosaik“ gemacht. „Lücht ist nicht nur eine große Hoffnung für Latein und Griechisch, er ist auch eine für das Plattdeutsche“.

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Der Autor war „bliede“, bedankte sich vergnüglich und nahm aus den Händen von Dr. Josef Willer den 2000-Euro-Scheck entgegen.

In seiner launigen Rede lobte der Festredner des Abends, Weihbischof Wilfried Theising, in bestem münsterländischen Plattdeutsch die „Borsla Vereinigung für Niederdeutsche Sprache und Literatur Bösel“ für seine Bemühungen um den Erhalt der plattdeutschen Sprache. „Wir müssen alle mehr Platt sprechen, auch in der Kirche.“

Das Gesangstrio Margret Apke-Jauernig, Marlies Mammen und Monika Pille sang erfrischend munter und verzauberte das Publikum mit plattdeutsch adaptierten Lieder. Martin Pille hatte den alten Songs neue Coverversionen „upp Platt“ verpasst, von Hannes Wader bis Reinhard Mey, von „Besame mucho“ bis „Schuld war nur der Bossa Nova“. Andreas Lenzschau war souveräner Begleiter am Piano.

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