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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Mythen: Bösels sagenhaft blutige Vorgeschichte

19.03.2013

Bösel Seine erste urkundliche Erwähnung fand der Ort Bösel im Jahre 1080 in einer Urkunde des Landesherrn, des Bischofs von Osnabrück. „Der Name Borsla wurde dort erwähnt“, sagt Gerhard Höffmann, Ehrenbürgermeister von Bösel und Experte für die Dorfgeschichte. „Das war der älteste bekannte Name des Ortes. Er ist plattdeutsch und bedeutet Wald auf einer welligen Anhöhe“, so Höffmann weiter.

Doch der Ehrenbürgermeister kennt auch noch eine ganz andere Geschichte, die erzählt, wie der Name Bösel angeblich entstanden sein soll. Sie spielt an Weihnachten im Jahre 1623. „Während des Dreißigjährigen Krieges hatten die Mansfelder Truppen den ganzen Norden des Landes besetzt. Zu Weihnachten fielen die Soldaten in Altenoythe ein“, berichtet Gerhard Höffmann. Um gegen die kampferprobten Truppen bestehen zu können, hätten die Altenoyther die Böseler zur Hilfe gerufen. Mit Flinten, Sensen, Heugabeln und allem, was sie hatten, sollen die Böseler tapfer an der Seite der Altenoyther gekämpft haben – eine blutige Schlacht. Mit vereinten Kräften habe man die überlebenden Mansfelder in die Flucht geschlagen. „Die Böseler gaben sich damit aber noch nicht zufrieden“, weiß Gerhard Höffmann zu erzählen. „Sie folgten den fliehenden Truppen und konnten sie schließlich vor der Lahe stellen. Dort nahmen sie den Mansfeldern all ihre Kriegsbeute ab.“

Doch damit nicht genug. „Anschließend trieben sie die Mansfelder durch den Fluss hindurch.“ Währenddessen sollen die Flüchtenden gerufen haben „Oh ihr Bösen, oh ihr Bösen“. Dadurch sei angeblich der Ortsname Bösel entstanden. „Als Dankeschön an die Böseler überließen die Altenoyther ihren Rettern die Wiesen an der Lahe, wo die Mansfelder in die Flucht geschlagen wurden“, erzählt Höffmann. Bis heute heißen die Wiesen östlich der Altenoyther Chaussee in Richtung Edewecht daher Mansfelder Wiesen oder auf Platt Mansfelder Wisken.

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Jonas Schönrock Barßel / Redaktion Münsterland
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