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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Jubiläum In Bokelesch: 700 Jahre in ein Buch gefasst

09.09.2019

Bokelesch Vor nunmehr genau 700 Jahren – nämlich am 8. September 1319 – wurde die Johanniterkommende Bokelesch erstmals urkundlich erwähnt. Aus diesem Anlass hatte der Förderverein der Johanniterkapelle ein umfangreiches und vielfältiges Jubiläumsprogramm erarbeitet.

Mit einem Festgottesdienst begannen am Sonntagmorgen im Festzelt auf der Wiese neben der Johanniterkapelle und dem Informationszentrum „Friesische Johanniter“ die Feierlichkeiten.

„Heute ist ein Tag des Dankes und der Freude. Die Kapelle hat alle Wirren der Zeit überstanden und ist ein Zeuge des christlichen Glaubens“, betonte Pfarrer Ludger Fischer. Das riesige Kreuz und die Strahlenmadonna sprächen hier die Menschen ganz besonders an.

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Wie Miroslaw Piotrowski in seinem Grußwort ausführte, ist Bokelesch zwar vor 700 Jahren erstmals urkundlich erwähnt worden, dennoch dürfte die Kapelle vermutlich sogar noch älter sein. Piotrowski, der sich maßgeblich um die Restaurierung der Kapelle in den Jahren 2004 und 2005 kümmerte, freute es sehr, dass er mit Professor Jochen Küppers jemanden gefunden habe, der jetzt einen Buch über die Johanniterkapelle fertiggestellt habe.

Das Buch gab es dann auch am Sonntag erstmals in Bokelesch zu kaufen. Dankesworte fand er aber auch für den Ehrenvorsitzenden Gerd Olling für die Sicherstellung der Finanzierung des Buches und für Hubert Frye für die Zusammenarbeit und Unterstützung, wenn es um die Kapelle und das Kleinod ging. Durch sein Mitwirken konnte maßgeblich das Informationszentrum „Friesische Johanniter“ geschaffen werden.

Unmittelbar im Anschluss an den Gottesdienst hieß Fördervereinsvorsitzender Norbert Schulte die vielen Besucher im Festzelt willkommen. Auch er erinnerte an die umfangreiche Restaurierung im Jahre 2004/2005, verbunden mit einer riesigen Spendenbereitschaft aus der Bevölkerung. Da für Pfarrer und Malteserritter August Vornhusen, die Johanniterkapelle ein ganz besonderes Herzensanliegen ist, findet hier auch heute noch an jedem Freitagmorgen und an jedem Sonntagabend ein Gottesdienst statt.

Pfarreiratsvorsitzender Georg Pugge betonte, dass man sehr stolz sei, diese Johanniterkapelle in der Kirchengemeinde zu haben. „Diese Kapelle ist nicht nur ein historisches Baudenkmal, sondern diese Kapelle besteht aus vielen lebendigen Steinen“, so Pugge.

Bürgermeister Thomas Otto rief in seinem Grußwort dazu auf, hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen und aus diesem Grunde übergab er dem Förderverein ein Münze aus dem Jahre 1792, gefunden in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kapelle. „Bokelesch ist einmalig, so etwas findet man kein zweites Mal in irgendeiner Kapelle oder Kirche“, sagte Küppers.

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