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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Neuen Klostergarten seiner Bestimmung übergeben

27.06.2018

Bokelesch Im Beisein zahlreicher Gäste hat Bürgermeister Thomas Otto am Sonntagmorgen die Erweiterung des Klostergartens beim Informationszentrum Friesische Johanniter in Bokelesch seiner Bestimmung übergeben. Er freute sich, unter den Gästen den Vorstand des Fördervereins Johanniterkapelle Bokelesch, einige Ideengeber, Pfarrer Ludger Fischer, Ratsmitglieder sowie Joachim Bunger vom Infozentrum begrüßen zu können.

Gemeinsam mit dem Förderverein wurde im Sommer 2012 ein kleiner Klostergarten angelegt, der nicht zuletzt auch durch den Nachbau eines historischen Brunnens sein Umfeld aufgewertet hat. „Und auch jetzt waren es wieder der Förderverein und einzelne Personen aus dessen Mitte, die hier das Auge und die Vision für etwas Größeres hatten“, sagte Otto.

So konnte der Klostergarten vergrößert werden. Neben einem Staudenbeet wurden für historische Gärten typische Johannisbeer- und Stachelbeersträucher sowie Obstbäume mit alten Apfelsorten gepflanzt. Außerdem wurde eine Wildblumenwiese angelegt und durch Marlies Jakobi aus Strücklingen Bienenvölker in dem aufgestellten Bienenwagen platziert. Für die Besucher wurden Sitzgruppen und ein Insektenhotel aufgestellt sowie ein Kinderspielplatz eingerichtet. Ein Rundwanderweg wurde angelegt, der an die Wanderwege im Klosterbusch angebunden ist. Das Projekt Klostergartenerweiterung kostete 20 800 Euro. Die Gemeinde konnte eine 50-prozentige Förderung der Leader-Region Soesteniederung in Höhe von 10 070 Euro einwerben.

Den ganzen Sonntag über kamen zahlreiche Gäste, um sich den neuen Klostergarten und das Infozentrum anzusehen oder bei Kaffee und selbst gebackenen Kuchen in geselliger Runde zu plaudern. An die 30 Torten und Kuchen hatten ehrenamtliche Helfer gebacken.

Und mit der Übergabe der Klostergartenerweiterung waren ein Lager der Hospitaliter Kommende Norden und der Tag der offenen Gärten verbunden. Fünf Erwachsene der Hospitaliter Kommende hatten ihre Normannenzelte aufgeschlagen, um den Besuchern die Geschichte der Hospitaliter, dem Ursprungsorden der Johanniter und Malteser zu zeigen. Der Orden wurde 1060 gegründet.

Auch über die Kunst der Kalligraphie des 13. Jahrhundert sowie Wissenswertes aus der Kräuter- und Salbenkunde erfuhren die Besucher.

Abgehalten wurden in der Kommende auch Horen – klösterliche Andachten, wie sie mehrmals täglich in den Ordensgemeinschaften abgehalten wurden. Und die Hospitaliter zeigten zudem auch, wie auf der Kochstelle unter freiem Himmel gekocht wurde.

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